Manche sind geborene Singles! Foto: m-imagephotography/ iStock/Thinkstock

Für die Studie der University of Auckland in Neuseeland wurden mehr als 4.000 Studenten über die Bedeutsamkeit von privatem Glück sowie über ihre Ziele in der Liebe befragt. Aus den generierten Daten konnten zwei Personengruppen unterschieden werden: Jene mit hohen Leistungszielen und Beziehungswunsch und jene mit Vermeidungszielen und Konfliktscheu.

Singles gehen mit Einsamkeit besser um

Personen, die Konflikte eher meiden als austragen, sind grundsätzlich glücklichere Singles und empfinden Einsamkeit als weniger belastend. Ihr soziales Leben kann unter der permanenten Konfliktvermeidung jedoch leiden. Diejenigen, die einen starken Beziehungswunsch haben, führen ausgeglichenere und stabilere Beziehungen, empfinden Trennungen und Einsamkeit aber als schlimmer und schmerzhafter.

Konflikte sind essenziell

Laut Studienleiterin Yuthika Girme kann man sich der gegensätzlichen Gruppe in kleinen Mengen anpassen, sollte jedoch akzeptieren, wenn man eher der Single- oder Beziehungs-Typ ist. Die erste Gruppe sollte sich dessen bewusst werden, dass auch sie ein erfülltes Leben führen können und Menschen, die Konflikten tendenziell aus dem Weg gehen, müssen lernen, dass Streitereien die Qualität einer Beziehung deutlich verbessern können.