Kann es so einfach sein: Beziehung hält, wenn die Namen harmonieren? Foto: KovacsAlex/iStock/Thinkstock

Seine Bücher "Heirate niemals einen Udo" und "Schnacksel nie mit einem Axel" (Knaur Verlag) polarisieren. Wer möchte schon gern als verwöhntes Mamakind (Udo) oder skrupelloser Unsympathler (Axel) bezeichnet werden? Und doch ist es verblüffend, wie oft der Single-Coach und Therapeut Clemens Beöthy bei seiner Namenstypologie ins Schwarze trifft. Partykracher sind die Bücher allemal. Der Mann hat Humor. 

Sag mir deinen Namen 

Zwar charakterisiert der Autor "die" Barbara und "den" Günther in all ihren Nuancen, sein Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Liebesleben: Welche Kontaktanbahnung bevorzugt Isabell? Was läuft im Bett mit Stefan? Und wie verhält sich Daniela im Fall einer Trennung? 

Zuschauen und lernen 

"Ich gehe von reinen Beobachtungen aus", beteuert der Therapeut. Immerhin hat er buchstäblich Tausende Gespräche mit Singles und Paaren geführt. Doch wie kommt´s, dass sich Barbaras und Simons oft ähnlich verhalten? Beöthy: "Eltern mit gleichen Namenspräferenzen ticken ähnlich. Und natürlich benimmt sich ein Kevin so, wie es die Umwelt von ihm erwartet."