Foto: Lisa Schoißengeier

Dutch-what? - Dutch-Baby! - Das kann man essen? – Ja, kann man!

Diese Spezialität kommt nicht aus den Niederlanden, wie der Name vermuten lässt, sondern wurde in Amerika bekannt, ist aber eher auf die deutsch-österreichische Variante des Ofenpfannkuchens zurückzuführen.

Im Prinzip ist dieses Gericht auch genau dasselbe wie Palatschinken. Der Unterschied liegt nur in der Zubereitungsart. Während bei Palatschinken oder Pancakes nur wenig Teig in die Pfanne gegeben wird, und dieser dann auf beiden Seiten goldbraun angebraten wird, kommt beim Ofenpfannkuchen der gesamte Teig in eine heiße Pfanne und danach in den Ofen. Der Teig geht gewaltig auf und fällt leider beim Herausnehmen aus dem Ofen sofort wieder zusammen, sodass alle Neugierigen schnell sein müssen, um das Spektakel noch live miterleben können und nicht auf Fotos im Internet zurückgreifen müssen!

Dutch-Babys können ganz variabel serviert werden. Entweder ganz simpel mit Staubzucker bestreut oder auch anders:

  • mit Marmelade oder Topfencreme/Joghurt bestrichen
  • mit Ahornsirup/Honig/Schlagsahne garniert
  • mit Pudding
  • mit frischen Früchten
  • mit bereits mitgebackenem Obst (siehe Rezept unten)
  • mit Gewürzen: Zimt, Vanille, Kardamom …

Wie euch möglicherweise schon aufgefallen ist, liebe ich Gerichte, die an verschiedene Geschmäcker angepasst werden können, und die hunderte Male gekocht, aber jedes Mal trotzdem anders gemacht werden können. Natürlich könnt ihr bei den Zutaten des Teiges nicht viel variieren, aber bei dem, was ihr dazu reicht, definitiv!

Ich hoffe, ich habe euch wieder einmal inspirieren können, und freue mich, wenn ihr mein Rezept nachmacht. Gutes Gelingen und guten Appetit!

Dutch Baby 2.jpeg
Foto: Lisa Schoißengeier

Zutaten für 2 Portionen:

(für eine Portion funktioniert es auch mit einem Ei, dafür einen Schluck mehr Milch dazugeben!)

  • 130 g Mehl
  • 3 Eier
  • 175 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • ½ (oder mehr) Apfel
  • ½ Banane, den Rest erst beim Servieren dazu geben
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In eine ofenfeste Pfanne die Butter geben und in den Ofen stellen.

Währenddessen alle Zutaten, bis auf das Obst, gut verrühren. Das Obst in feine Scheiben schneiden und in die Pfanne legen: Der Boden sollte nicht komplett bedeckt sein. Hebt die übriggebliebenen Stücke lieber fürs Essen danach auf. Den Teig auf das Obst leeren, und die Pfanne für 20-30 Minuten in den Ofen stellen. Je nach Ofen dauert es etwas länger. Das Dutch-Baby sollte oben jedenfalls gut braun sein, damit es innen nicht zu weich ist.

Wichtig ist auch, dass ihr den Ofen während des Backens NICHT öffnet, da der Pfannkuchen sonst zusammenfällt.

Serviert das Gericht mit den Beilagen eurer Wahl und lasst es euch schmecken! Mahlzeit!

LISA

 

Weekend-Bloggerin Lisa Schoißengeier studiert in Innsbruck. Seitdem sie klein ist, macht sie nahezu täglich Sport und ernährt sich auch entsprechend gesund. Sie kocht leidenschaftlich gerne, gesund und viel. Auf weekend.at präsentiert sie ihre besten Rezept-Ideen.

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