Kein Hunger! Foto: stevanovicigor/iStock/Thinkstock

Erst nachdem die Trennung zumindest zum Teil verdaut ist und sich dieser Magenboxer allmählich wieder gelöst hat, wird Essen wieder interessant – und dann aber richtig! Der Grund: Unsere Hormone. Gleich nach dem Beziehungsende und vor allem, wenn diese nicht IHRE Entscheidung gewesen ist, stellt sich die bekannte „Kampf oder Flucht-Reaktion“ im Körper ein. Die Herzfrequenz, die Cortisol-Ausschüttung sowie das Adrenalin sind höher, was in Folge zu Schlafstörungen, Magenschmerzen und Appetitlosigkeit führt. Dagegen lässt sich auch kaum ankämpfen.

Im Überlebens-Modus

Laut Neurobiologe Gert ter Horst aus den Niederlanden ist der Mensch in solch einem Fall in einer höchst stressigen Situation und dadurch im "Überlebens-Modus", wie er gegenüber „Vice“ erklärt. Der Sympathikus setzt ein und Hunger wird zu einer Nebensache. Sobald der Hunger zurückkommt, sind vor allem fettige Nahrungsmittel im Visier, um den Kalorien- sowie Oxytocin-Mangel wieder zu beheben - die Reserven somit wieder aufzubauen. Frauen und Männer jedoch reagieren unterschiedlich auch Herzschmerz, so betrifft die Appetitlosigkeit bei Trennungen tendenziell Frauen. 

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