Wohlfühlfaktor: Das Um und Auf bei Gesichtsbehandlungen Foto: petrenkod/iStock/Thinkstock

Einige Schritte gehören grundsätzlich zu jeder Behandlung. Zunächst wird der Hauttyp bestimmt, um die Bedürf­nisse abzuklären: Ist sie empfindlich, trocken, neigt sie zu Unreinheiten oder Rötungen? Hier gibt es bereits erste Qualitäts-Unterschiede. Denn die Beratung sollte speziell bei der Erstbehandlung nicht zu kurz ausfallen. Allein deshalb, damit Kundin und Kosmetikerin sich kennenlernen können. So entsteht das nötige Vertrauen, damit die Kundin besser entspannen kann, wenn ihr ins Gesicht gegriffen wird.

Gründliche Reinigung

Danach erfolgt eine gründ­liche Reinigung – manchmal eine weniger angenehme Prozedur, wenn nämlich Millien (verhärtete weiße Pickelchen) entfernt werden müssen. Dennoch darf das Ausreinigen keine stressige Angelegenheit werden. Ein häufiges Problem: Bei der Porenreinigung wird häufig so intensiv gedrückt, dass man danach mit hochroter Haut nach Hause geht. Es hinterlässt ein unschönes Gefühl und ist ­laut Beauty-Experten absolut nicht notwendig.

Ich sehe toll aus!

Schwieriger ist es schon, das Ergebnis einer Behandlung in "gut" und "schlecht" einzuteilen. Sichtbar sein sollte laut Experten "eine perfekt gereinigte und glatte Haut sowie weniger Trockenheitsfältchen." Intensive Durchfeuchtung und das gewisse Strahlen stehen schließlich auf der Wunschliste nach einer Gesichtsbehandlung ganz oben. Der "Glow" wird zwar eher subjektiv wahrgenommen. Sieht man aber gar keine Verbesserung, kann es keine gute Behandlung gewesen sein! Bei tiefergehenden Hautproblemen muss dagegen ein Dermatologe oder Schönheitschirurg ran, zum Beispiel bei ausgeprägten Mimikfalten, starken Pigmentflecken und ausgeprägter Couperose.

Berühren erwünscht

Wie "klassisch" ist eine Gesichtsbehandlung eigentlich noch? Besucht man heute ein Kosmetikstudio, fällt neben der freundlichen Einrichtung vor allem auf: Es sind viele Ge­räte dazugekommen. Doch soll man dabei nicht vergessen, dass Schönheit das Ergebnis eines ganzheitlichen Ansatzes ist. Dazu gehört das Bedürfnis der Kundin, berührt zu werden.