Reichhaltige Masken regenerieren und erneuern das Hautbild Foto: jupiterimages/creatas/thinkstock

Regen prasselt ans Fenster, Tee dampft in der Tasse und Kerzenlicht flackert im Bad. Jetzt etwas für die Schönheit tun - und dabei so richtig entspannen: Ruhe erhöht die Wirkung von intensiver Pflege, wie sie Masken bieten, zusätzlich. 

Stoff geben

Tuch- oder Vliesmasken gibt es zwar bereits schon seit einigen Jahren, erleben aber derzeit einen regelrechten Hype. Sie bestehen meist aus Cellulose oder Baumwolle. Eine Seite ist mit Pflegecreme oder Serum getränkt. Darin enthalten: die bewährten Straffmacher und Aufpolsterer: Hyaluronsäure, Kollagen und Coenzym Q10 sowie je nach Hersteller weitere Wirkstoffe.

So geht's: Maske entnehmen, mit der feuchten Seite auflegen und in die richtige Position schieben. Die Aussparungen für Augen, Nasenlöcher und Mund dienen als Wegweiser. Viele Masken sind größer als das Gesicht, dann heißt es, sie an den Wangen und am Kinn etwas zusammenzuschieben und sanft anzudrücken. Zunächst ist das Gefühl ein wenig kühl und feucht. Sind die verfroren? Dann lieber in einen warmen Bademantel kuscheln! Denn jetzt sollten Sie die Maske mindestens 15 Minuten wirken lassen. Danach abnehmen und eventuell Reste, die nicht eingezogen sind, einklopfen. 

Alles klar

Ein weiterer Grund, warum man dieses Ritual zelebrieren sollte: Es kann richtig ins Geld gehen. Bei manchen Herstellern kommt man auf bis zu zehn Euro pro Maske. Deutlich günstiger pro Anwendung sind Produkte im Tiegel. Hier steht häufig die klärende, tiefenreinigende Wirkung im Zentrum. Mit einem Pinsel oder den Fingern auftragen, wirken lassen und schließlich mit viel warmen Wasser oder einem feuchten Lappen abnehmen. Danach sollte man sich eincremen, was bei den Vliesmasken meist nicht notwendig ist. 

Schlaf gut

Noch mehr Pflegepower gewünscht? Dann lassen Sie die Wirkstoffe ihre Arbeit über Nacht tun. Bei Kuren für das Haar empfiehlt sich das Tragen einer Duschhaube. Für die Füße gibt es praktische Foliensöckchen. Handschuhe mit Keramikbeschichtung sorgen dafür, dass die Handcreme nur in die Haut eindringt - und nicht in die Polster.