Sie lieben Schokolade? Sie würden nicht glauben, was das über Sie aussagt Foto: Nastia11/iStock/Thinkstock

Chips - Suche nach dem Kick!

Psychologisch gesehen geht es beim Essen von Chips oft gar nicht um den Geschmack an sich, sondern das herrlich krachende Geräusch. Chips-Knabberer sind typische Esser aus Langeweile. Nur hin und wieder steckt ein ­Natriummangel dahinter. Tipp: Vorm Zugreifen dreimal tief durchatmen, das soll das Salzverlangen um 50 % reduzieren. Oder aber ein großes Glas natriumreiches Mineralwasser trinken. Prost!

Gummibärchen - Wunsch nach Stresslinderung

Rot, grün, weiß, orange: Sie wollen sie alle? Dann könnte es sein, dass Sie im Dauerstress feststecken und das mit viel Zucker kompensieren möchten. Oder aber Ihr Körper braucht mehr Selen, ein Enzym, das den Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt und entgiftet. Alternativen: Trockenfrüchte, frischer Obstsalat oder Sport. Letzteres ­vertreibt den Zuckerhunger sogar nachhaltig.

Käse - Bedürfnis nach Energie

Anscheinend nicht genug Brennstoff getankt: Wen immer wieder der Heißhunger auf Käse packt, der giert nach neuer Energie, um voll durchstarten zu können. Vom cremigen Käse kann es dann gar nicht genug geben! Der Körper zeigt uns aber auch, dass eventuell ein Kalzium- und Phosphormangel vorherrscht. Käse ist zwar nicht ungesund, enthält aber viel Fett. Gesündere Alternative: Brokkoli. Das Kohlgemüse enthält einen hohen Anteil an Kalzium sowie Phosphor, ist dabei aber wesentlich kalorienärmer.

Pommes - Gusto auf einen Regelbruch

Die Rebellen unter uns greifen zu Pommes, um vom geregelten ­Alltag auszubrechen. Ernährungstechnisch betrachtet kann sich dahinter aber auch ein falsch verstandener ­Bedarf an gesunden Fettsäuren verstecken, z. B. ein Mangel an Kalium oder Jodsalz. Alternativen, wenn der Gusto aufsteigt: Löffeln Sie Mandelmus, verputzen Sie Avocados oder schlemmen Sie Sushi. Die Fischhäppchen sind voller Jod und pushen den Salzhaushalt auf gesunde Weise. Tomaten regulieren zusätzlich den Kaliumhaushalt.

Schokolade - Sehnsucht nach Belohnung

Sie ist der Mercedes unter den Naschereien und wird von Groß und Klein gleich heiß begehrt: Schokolade! Während Ernährungsberater den Grund dafür im Zink- oder Magnesiummangel sehen, ist die Psychologie überzeugt: Wir haben ein Verlangen nach Belohnung, wenn uns das Schoko-Fieber packt. Schuld ist das Glückshormon Serotonin. Aber auch Walnüsse oder Vanilleduft sind Lieferanten dieses ­Hormons, Bananen sind reich an Magnesium und Nüsse, besonders Cashews und Sonnenblumenkerne, enthalten viel Zink.