Bungee-Jumping - wer den vollen Adrenalin-Kick sucht, ist hier genau richtig! Foto: cqufo/Pixabay

Kick 1: Bungee-Jumping

Bungee-Jumping bietet DIE Gelegenheit, sich in die Tiefe zu stürzen, während es nur ein zu vernachlässigendes Risiko gibt. Wichtig sind allerdings folgende Punkte:

  • Anbieter: Es sollte immer ein erfahrener Anbieter ausgewählt werden. Er sucht nicht nur gute Standorte aus oder baut diese auf, er achtet auch auf die richtige Ausrüstung und weist Kick-Lustige ab, wenn er das Gefühl hat, dass der Sprung über ihre körperlichen oder psychischen Fähigkeiten hinausgeht.
  • Wetter: Ein guter Anbieter sagt sämtliche Sprünge ab, wenn das Wetter zu schlecht ist, vor allem bei ungünstigen Windverhältnissen. Denn Windböen könnten Springer gegen den Turm, die Wand oder den Felsen drücken.
  • Kosten: Ein Bungee-Sprung ist teuer. Aber auch hier zeigt der Einsatz, ob der Anbieter gut ist. Da die Ausrüstungen und Sicherungen recht kostenintensiv sind, ist davon auszugehen, dass kein seriöser Anbieter einen Sprung für 40 Euro anbietet.

Das Bungee-Jumping ist ein perfekter Kick für all diejenigen, die eine Alternative zu Fallschirmsprüngen suchen. Doch wie beim Fallschirmsprung ist eine Anmeldung notwendig. Die wenigsten Anbieter arbeiten nach dem Open-End-Prinzip.

Kick 2: Glücksspiel

Beim Glücksspiel tritt der Adrenalinkick nicht aufgrund des Falls oder ähnlichen Action-Abenteuern ein, sondern dadurch, dass sich Spieler ganz und gar im Spiel verlieren. Zudem stehen hier natürlich der Gedanke und die Hoffnung im Vordergrund, einen Gewinn zu machen. Das Glücksspiel kann heute online und offline erfolgen, wobei der Offline-Spaß gerade in echten Casinos seine Wirkung entfaltet. Echte Casinos sind Örtlichkeiten, in denen Automatenspiele ebenso angeboten werden wie Roulette, Poker und weitere typische Spiele. Online-Casinos lassen sich hingegen vom eigenen Rechner aus rund um die Uhr besuchen. Der große Vorteil: Spieler können sich zunächst mit Spielgeld ausprobieren, bevor es an die Echtgeld-Spiele geht. Wer vorher Echtgeld Casinos im Test checkt, findet passende Anbieter mit sehr fairen Bedingungen. Hier einige Infos rund ums Glücksspiel:

  • Mindestalter: Das Glücksspiel ist ab 18 Jahren freigegeben, doch bei Spielbanken und auch einigen Online-Casinos liegt das Mindestalter bei 21 Jahren.
  • Dresscode: Dieser gilt natürlich nur in Spielbanken. Je nach Örtlichkeit kann dieser sogar recht streng ausgelegt werden. Das heißt, dass von Damen Abendkleider und von Herren Smokings erwartet werden. Auch andere Casinos achten auf eine ordentliche und gepflegte Freizeitkleidung. Beim Online-Spiel ist der Dresscode völlig unerheblich.
  • Gefahren: Gerade die Einfachheit des Glücksspiels birgt auch Gefahren. Gerade online ist die Anfangshürde nicht hoch, daher müssen Spieler sich selbst gut im Auge behalten. Das Spielen sollte nur hin und wieder erfolgen und nicht dazu dienen, ständig einen Kick zu erfahren. Ist dieser Punkt erreicht, ist die Spielsucht bereits erreicht.

Kick 3: Free Climbing

Im Gegensatz zur normalen Kletterei ist das Free Climbing praktisch das Klettern ohne Netz und doppelten Boden. Damit der erste Kick nicht zum letzten wird, sollten sich Kickbegeisterte gut vorbereiten:

  • Erfahrung: Bevor es auch nur an die kleinste Kletterstelle ohne Absicherung geht, sollten Kletterer viel Erfahrung sammeln. Das geht in Kletterhallen, aber auch bei Klettereinheiten im freien Gelände.
  • Fitness: Diese muss einfach gegeben sein. Gerade beim freien Klettern kommt es nicht allein auf Kondition und Kraft an, auch die Psyche muss in Stresssituationen mitspielen. Wer mitten am Berg plötzlich nicht weiterweiß, darf keinesfalls in Panik verfallen, sondern muss immer einen Plan B in der Tasche haben.
  • Wetter: Auch hier gilt - dieses ist neben dem Smartphone für Notfälle der wichtigste Begleiter. Brutal ausgedrückt begeben sich nur lebensmüde Kletterer bei schlechten Bedingungen auf eine Tour. Wer darauf keine Rücksicht nehmen will, sollte sich auf das Free Climbing in Kletterhallen beschränken.

Kick 4: Live-Actionspiele

Mehrere Möglichkeiten stehen hier zur Auswahl. Für die einen ist bereits ein Escape Room der volle Kick, andere wiederum bevorzugen Laser Tag oder Paintball. Die Grundlage ist am Ende dennoch immer die gleiche: Es geht um ein Abenteuer oder eine Mission, die live und nicht am PC erfüllt werden.

  • Escape Room: Kleinere Gruppen müssen sich mittels Problemlösungen und Geschick aus einem Raum oder einem Parcours befreien.
  • Laser Tag: Hier bewegt man sich in einer Halle, um eine Aufgabe zu erfüllen.
  • Paintball: Im Freien gilt es, mit Schnelligkeit und Wendigkeit zu bestehen.

Ein tolles Erlebnis für alle, die mit ihren Freunden oder Kollegen Live-Rollenspiele wagen wollen. Und nebenbei ein guter Weg, um einander neu kennenzulernen.

Kick 5: City Jumping

Auch dieses Abenteuer erfordert Kondition, Kraft und Körperbeherrschung. Beim City Jumping oder auch Parcours sind die Stadt, das Dorf oder die Natur der Spielgrund und stellen alles bereit, was benötigt wird. Der Kick kommt durch die Überwindung von Hindernissen und Hürden. Die Voraussetzungen:

  • Sportlichkeit: Unbedingt erforderlich! Wer nicht fit ist, wird nicht weit kommen.
  • Fallschule: Jumper sollten wissen, wie sie fallen müssen, wenn sie fallen. Denn Stürze sind an der Tagesordnung, und ohne das ordentliche Abrollen und Aufkommen sind Verletzungen wahrscheinlich.
  • Lernen: Mittlerweile gibt es in den größeren Städten Kurse oder auch Vereine für Jumper. Es empfiehlt sich, zumindest einen Workshop zu belegen, um wenigstens die Grundzüge zu lernen.

Freeclimbing
Free-Climbing bietet ein hohes Maß an Aufregung Foto: fcja99/Pixabay

Fazit: Kicks sind variabel

So unterschiedlich ein Kick erlebt werden kann, so erst recht die Möglichkeiten, die dazu führen. Das zeigen die genannten Beispiele. Allein gemeinsam ist: Für alle Freizeit-Abenteuer muss man sich entsprechend vorbereiten oder dafür trainieren. Damit der Kick nicht zum Endakkord wird, sondern nur einen vieler weiterer Höhepunkte im Leben bildet!