Diese Jobs sind alles andere als 08/15 Foto: diego_cervo/iStock/THinkstock

1. Straßenzahnarzt in Neu Delhi/Indien 

Rund 25 Millionen Einwohner leben in der Hauptstadt Indiens und davon lebt rund ein Viertel unter der Armutsgrenze. Gerade einmal 10 Prozent aller Inder sind überhaupt versichert. Teure Zahnarztbesuche sind daher für die meisten einfach nicht erschwinglich. Dafür gibt es die sogenannten Straßenzahnärzte. Zugelassen ist dieser Beruf eigentlich nicht, und eine Ausbildung müssen diese "Ärzte" auch nicht haben, dennoch sind ihre Dienste für viele Einwohner elementar. Das am häufigsten behandelte Problem bei den Zahnärzten sind verfaulte Zähne, da Inder sehr süß essen, dabei aber häufig auf das Zähneputzen verzichten. Einmal Zahnziehen und ein Ersatzzahn kosten in etwa 100 Rupien, das sind umgerechnet gerade einmal 2 Euro - für viele Inder schon ein kleines Vermögen. 

2. Mitfahrer in Jakarta/Indonesien

In Indonesiens Hauptstadt Jakarta sind die Straßen fast zu jeder Zeit voll und verstopft. Stau gibt es hier beinahe 24 Stunden am Tag, daher sind Autos mit nur einem Insassen auf einigen Straßen während der Rush Hour nicht erlaubt. Erst ab drei Personen im Wagen darf man auf einigen Strecken überhaupt fahren. Die Folge? Es gibt sogenannte Mitfahrer. Diese stellen sich auf den Straßenrand und stoppen Autos, in denen nur ein Fahrer sitzt. Diese wiederum nehmen die Mitfahrer mit und zahlen ihnen rund 80 Cent für eine Fahrt. Leben können die Mitfahrer davon nicht, dennoch ist es für viele Indonesier ein wichtiger Nebenverdienst. Falls sie erwischt werden, drohen ihnen Gefängnisstrafen von bis zu zwei Wochen, da dieser Job eigentlich verboten ist. 

3. Affenvertreiber in Indien 

Neben Kühen werden von einigen gläubigen Indus auch Rhesusaffen verehrt und deshalb täglich gefüttert. In Indiens Hauptstadt wurden die Affen deswegen schon zu einer richtigen Plage. Mehr als 50.000 Affen allein leben in den Straßen Neu Delhis. Für viele Einwohner werden diese aber auch zu einem Problem, da sie ihre Menschenscheu inzwischen völlig abgelegt haben. Um die Affen zu verscheuchen gibt es den sogenannten Affenvertreiber. Menschen, die diese Tätigkeit ausüben, verkleiden sich als Lemuren, die als natürlicher Feind der Rhesusaffen gelten und verjagen sie.

4. Ohrenputzer in China 

Die sogenannten Ohrenputzer lassen sich in China mitten auf der Straße finden. Mit verschiedenen, teilweise etwas skurrilen Werkzeugen, reinigen Sie die Ohren der Chinesen. Was für uns seltsam und fragwürdig erscheint, ist dort völlig normal. Viele lassen sich die Ohren sogar ein bis zweimal auf der Straße putzen und zahlen dafür rund 2 bis 3 Euro. 

5. Singender Briefträger in New York

Kerry Prepp ist der Gründer von "Preppygram - Singing Telegramms". Seit mehr als zehn Jahren überliefert er Glückwünsche aller Art persönlich, singend und in der Regel kostümiert. Ob als Huhn, Elvis Presley oder Tarzan - Kerry Prepp macht alles, um seine Kunden glücklich zu machen und bringt damit viele Amerikaner zum Lachen!

Mehr zum Thema: