Foto: LeszekCzerwonka/iStock/Thinkstock

1. Wampelerreiten

Beim "Axamer Wampelerreiten" handelt es sich um eine Tiroler Tradition. die am "unsinnigen Donnerstag" stattfindet. Es handelt sich dabei um ein Rollenspiel, bei dem ein "Reiter" den "Wampeler“ (Wampe = dicker Bauch) auf den Rücken werfen und auf ihm reiten muss. Der Fastnachtsbrauch steht symbolisch für den Kampf zwischen Frühling und Winter.

2. Vitamine im freien Flug

In Italien gehört eine Orangenschlacht zum Fasching dazu. Im Städtchen Irva werden jedes Jahr gut 500 Tonnen davon zum Karneval geschmissen. Wer schon immer mal in der Öffentlichkeit mit Obst werfen wollte, hat hier die perfekte Gelegenheit dazu. Der Brauch stammt aus dem Mittelalter, als es den Bewohnern der Stadt gelang, einen grausamen Feudalherren mit essbaren Wurfgeschossen zu vertreiben.

Faschingsbraeuche Orangenschlacht
In Italien fliegen zu Fasching die Orangen tief Foto: Stefano Guidi/PA/picturedesk.com

3. Briaftaschlwaschen

In Oberösterreich herrscht zu Fasching Ausnahmezustand. Zahlreiche Bräuche werden hier bis heute gepflegt. Einer davon ist das "Briaftaschlwaschen“, bei dem die Geldbörse in die Traun, ein Nebenfluss der Donau, eingetaucht wird - als Zeichen dafür, dass nach dem Fasching kein Geld mehr da ist.

4. Männer mit High Heels

Auf Teneriffa, genauer gesagt in Puerto de la Cruz, gibt es eine besonders amüsante Faschingstradition: Der Stöckelschuhlauf der Männer. Hier haben die Herren der Schöpfung die Gelegenheit, im sexy Kleidchen und halsbrecherischen Stilettos durch die Straßen zu laufen. Um die Sache noch ein wenig interessanter zu machen, müssen die Männer einen Hindernisparcours bewältigen. Wie da wohl die Haltungsnoten ausfallen?

Faschingsbraeuche Stöckelschuhlauf
Eine amüsante Faschingstradition: Der Stöckelschuhlauf der Männer Foto: Xinhua/Eyevine/picturedesk.com

5. Rodeln für die Ernte

Ein Aberglaube in Helsinki besagt, dass, wer viel rodelt, die Ernte unterstützt. Jedes Jahr treffen sich daher tausende Studenten, um ausgiebig Schlitten zu fahren.

6. Dreckspatz im Paradies

Schon als Kind gab es für Sie nichts Schöneres, als mit Schlamm zu spielen und sich so richtig dreckig zu machen? Dann ist der Brauch in der Hauptstadt von Trinidad-Tobago genau das Richtige für Sie. In Port of Spain wird jedes Jahr der Umzug "Jóuvert" veranstaltet, bei dem sich die Bewohner mit allem, was richtig schön dreckig macht, ordentlich beschmutzen.