Glückliche Paare konzentrieren sich auf das Positive Foto: LittleBee80/iStock/Thinkstock

Es gibt Paare, die sind seit Jahren zusammen, dennoch scheint es, als wären die beiden immer noch schwer verliebt. Keine Spur von Alltagstrott und böswilligen Sticheleien. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man wird grün vor Neid und verbreitet das Gerücht, das alles wäre ja eh nur Show und in Wirklichkeit kriselt es auch in dieser Beziehung gewaltig, oder aber man nimmt sich solche Paare als Vorbild und lernt etwas für seine eigene (oder die nächste) Beziehung dazu. Dabei sollte man nie vergessen, dass Höhen und Tiefen in einer Beziehung dazugehören – dank Punkt 9 sind aber auch diese leichter zu ertragen.

1. Auf das Gute konzentrieren

Das A und O einer jeden Beziehung ist es, sich nicht auf das Schlechte, sondern auf das Gute zu konzentrieren. Also nicht zu viel daran denken, dass der eine schon wieder den Jahrestag vergessen hat, sondern sich lieber darüber freuen, dass er einem letzten Sommer ohne Grund einen Strauß Wiesenblumen überreicht hat. Deswegen muss man nicht naiv durchs Leben gehen, aber in einer Beziehung ist es von Vorteil, sich auch nach Jahren immer wieder die rosarote Brille aufzusetzen und auf der Nase zu behalten – die Laune und die Stimmung in der Beziehung wird wie von Zauberhand steigen!

2.  Zufriedenheit ist ansteckend

Untersuchungen zeigen, dass Paare, deren Freunde in glücklichen Beziehungen leben, meist auch selbst glücklicher sind und sich seltener trennen. Macht die beste Freundin hingegen gerade eine Trennung durch, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass man selbst kritischer über seine Beziehung nachdenkt und sich eher trennt. Angenehmer Nebeneffekt: Man hat mehr Zeit für die beste Freundin.

3. Keine Vergleiche

Auch wenn sich ein zufriedener Freundeskreis positiv auf die Beziehung auswirken kann, sollte man sich nicht durch ständige Vergleiche unter Druck setzten. Denn was für ein Paar funktioniert, muss noch lange nicht für einen selbst in Ordnung gehen. Er bringt ihr jedes Wochenende frische Blumen mit, während das einzige Grünzeug, das der eigene Partner mit nach Hause bringt, das Gras ist, das an seinen unabgestreiften Schuhen klebt? Klar, das nervt, besonders wenn die Freundin einem das – doch schon recht genüsslich – unter die Nase hält. Doch man weiß nie, welche Aspekte es in dieser Beziehung sonst noch gibt und ob man damit glücklich wäre. Deswegen sollte man sich nicht mit anderen Paaren vergleichen und unnötig unter Druck setzen, denn glücklicher wird man so garantiert nicht! Außer man kennt ein wirklich furchtbares Paar, neben dem man sich sofort gut fühlt – dann sind Vergleiche hin und wieder für das eigene Ego erlaubt. Den Freunden erzählt man aber besser nichts davon …

4. Zukunftspläne

Wohin soll die Beziehung einmal führen? Bleibt es bei heißen Nächten und kuschligen Couchabenden oder zieht man irgendwann eine Lilli oder einen Oliver gemeinsam groß? Lernt man jemanden frisch kennen, kann man diese Frage meist noch nicht beantworten und auch nach Jahren ist es oft nicht leicht abzuschätzen, wohin die Beziehung führen wird. Doch gemeinsame Zukunftspläne stärken die Paarbindung. Deswegen sollte man vorausplanen – nicht bis zur eventuellen Hochzeit, aber immerhin bis zum nächsten Wochenende. Sich als Paar gemeinsam zu überlegen und festzulegen, wie man die gemeinsame Zeit verbringen möchte, schweißt zusammen.

5. Sex

Sex macht glücklich. Das könnte zwar jeder von uns auch ohne wissenschaftliche Studie bestätigen, doch Forscher haben herausgefunden, dass Paare, die regelmäßig mindestens 2-mal pro Woche Sex haben, um 33 % glücklicher sind.

6. Humor

Gemeinsam lachen zu können ist ein Segen für eine Beziehung. Die Welt ist oft hart und unfair genug, wie schön ist es da, nach Hause zu seinem Schatz zu kommen, der einem ein Lächeln entlockt. Und mit einem Menschen, mit dem man gemeinsam lachen kann, verbringt man auch automatisch viel lieber Zeit. Und wer viel Zeit miteinander verbringt, redet mehr miteinander, sucht das Gespräch und lernt so den anderen immer besser und besser kennen. Ein Lächeln kann also nicht nur der Beginn einer Beziehung sein, sondern auch bewirken, dass diese lange und glücklich wird.

7. Nicht kritisieren

Wie gerne kommt man nach einem anstrengenden Tag zu jemandem nach Hause, der sofort etwas findet, dass er an einem kritisieren kann. Das kannst du nicht, das hast du schon wieder vergessen, klar bekommst du einen Rüpel vom Chef, wen wundert's schon, nichts anderes kann man sich von dir erwarten … Solche Worte tun weh und bewirken nur, dass sich einer der Partner zurückzieht. Eine Beziehung soll aber als Kraftquelle dienen, an der beide Partner neuen Mut schöpfen können. Durch überzogene und ständige Kritik erreicht man das nicht. Dennoch darf und muss! man natürlich auch in einer glücklichen Beziehung sagen, was einem gegen den Strich geht. Hört der Partner aufmerksam zu und nimmt die Situation ernst, können solche Dinge in einem vernünftigen Gespräch gelöst werden und das tägliche Nörgeln kann vermieden werden.

8. Zuhören ohne Ratschläge

Nicht nur, wenn man gemeinsam lachen kann ist die Kommunikation mit dem Partner wichtig. Auch für Sorgen, Ängste und Nöte sollte man immer ein offenes Ohr haben. Und dabei auch mal die eigene Zunge im Zaum halten. Denn für den Partner ist es belastend, wenn er gerade dazu ansetzt, etwas zu erzählen, und dann mit penetrant vorgebrachten Ratschlägen und Besserwisserfrasen überschüttet zu werden. Da vergeht einem die Lust, etwas zu erzählen. Kann man hingegen einfach einmal sein Herz ausschütten, und er andere hört aufmerksam zu, ohne Ablenkung, fühlt man sich danach um vieles leichter.

9. Alkohol

Es gibt Höhen und Tiefen in einer Beziehung – und Wein. Schöntrinken kann man sich eine Beziehung nicht, aber Studien zeigten, dass Paare, die abends gemeinsam ein oder zwei Gläser Wein trinken, weniger häufig stritten als andere. Auch wenn die Partner unterschiedlicher Meinung waren, blieben sie im Allgemeinen gelassener. Ebenso sind Paare, die gleich viel (oder gleich wenig, Ansichtssache) Alkohol trinken, glücklicher als Paare, bei denen nur einer abends gerne zum Fläschchen greift.

10. Wie war dein Tag?

Treffen sich zwei Hellseher, sagt der eine: "Dir geht’s gut und wie geht's mir?" In einer Beziehung gibt es aber keine Hellseher, also wie soll man bitte ahnen, was den anderen gerade beschäftigt, wenn dieser nichts davon erzählt. Wie war's heute im Büro, was gab's zu Mittag und hat sich Streit mit dem besten Freund wieder gelegt? Nur wer weiß, was sein Partner erlebt und welche Dinge ihn beschäftigen, kann den anderen und seine Stimmungen auch verstehen.