Nur mal schnell googeln Foto: SPA / ChromOrange / picturedesk.com

Wie, weißt du nicht? Na dann googel mal! Was wäre unser Leben ohne Googel? Die Suchmaschine hilft uns dabei, unser Leben zu organisieren. Orientierungsmuffel finden dank Google Maps von A nach B, Technikfreaks sehen die Welt durch Google Glass in einem anderen Licht und bald könnten wir uns dank Google schon in selbstfahrenden Autos durch die Straßen bewegen. Ein Konzern, der die Welt verändert, über den man selbst aber oft allzu wenig weiß. Dank Google, kann man aber auch das ändern.

1. Geburtstag hoch drei

Der Konzern feiert am 4. September  seinen Geburtstag? Oder  doch am 15.? Nein, stopp, es war der 27. September. Verwirrt? Nicht nur Sie, auch beim Konzern selbst weiß niemand so recht, wann denn jetzt offiziell Geburtstag gefeiert werden darf. Am 4. September wurde Google offiziell gegründet – nur so konnten die Gründer einen erhaltenen Scheck über 100.000 Euro einlösen. Die Domain google.com wurde am 15. September registriert. Offiziell feiert Google seinen Geburtstag am 27. September, den Tag, an dem der Google-Geburtstag zum ersten Mal mit einem Google Doodle gefeiert wurde.

2. Backrub

Das Google Google heißt, ist eigentlich ein Zufall. Ursprünglich wollten die beiden Gründer Lary Page und Sergej Brin ihr Projekt Backrub nennen. Dann kam man auf den Namen Googol, in der Mathematik die englischsprachige Bezeichnung für eine 1 mit 100 Nullen. Durch ein simples Missverständnis wurde der Firmennamen dann statt Googol als Google eingetragen.

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Der Name war ein Missverständnis Foto: Virginia Mayo / AP / picturedesk.com

3.  Google Doodle

Das erste Google Doodle entstand 1998. Larry Page und Sergej Brin brachen zum legendären "Burning Men"-Festival in die Wüste auf und wollten ihren Nutzern mitteilen, dass sie mal zur Ausnahme einige Tage offline wären. Eine Idee, die sich durchsetzte, heute verzieren die verschiedensten Google Doodles die Startseite der Suchmaschine und ersetzen für eine Zeit lang das normale Google-Logo.

4. Don't be evil

Der Leitspruch von Google – zumindest zu Beginn. Die Gründer wollten sich und ihren Mitarbeitern so steht's das richtige Ziel vor Augen halten, man wollte sich von anderen großen Konzernen abheben.

5. Google kann Klingonisch

Fremdsprachenkenntnisse erwünscht? Google kann sogar Klingonisch! Alle Star Trek-Fans haben seit 2002 die Möglichkeit, die Suchmaschine auf Klingonisch zu stellen. Statt "Auf gut Glück!" heißt das dann "jlSuDrup".

6. Googeln

Seit 2004 findet man das Wort "googeln" im deutschen Duden. Dabei lässt es Duden einem frei, ob man lieber "ich googele" oder "ich google" schreiben möchte. Dabei bedeutet googeln nicht einfach nur, nach Informationen im Netz zu suchen, sondern explizit "mit Google im Internet surfen".

7. Häufigsten Suchbegriffe in Österreich

Was interessiert die Österreich am meisten? Letztes Jahr wurde kein Begriff so oft in die Suchmaske eingegeben wie "Nationalratswahl", gefolgt von "iPhone 8" und "Donauinselfest". Bei den Promis wurde am häufigsten nach Donald Trump gesucht, gefolgt von Peter Pilz und Nina Proll.

8. Wer wie was wann?

Man fragt Google – und bekommt eine Antwort. Schön, dass es auch eine Statistik dazu gibt, mit welchen Was …? und Wie …? Fragen sich die Österreicher im letzten Jahr am häufigsten an Google gewandt haben. Am häufigsten wollten die Wissbegierigen dabei wissen "Was ist G20", "Was soll ich kochen" und "Liebestarot, was denkt er". Letzteres wird wohl besonders häufig von der Damenwelt ergoogelt werden. Bei den Wie-Fragen wollten die User vor allem wissen "wie das Wetter wird", "wie man am besten abnimmt" und "wie lange die Vignette von 2016 noch gültig ist".

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Wie wird das Wetter? Foto: FRadu/iStock/Thinkstock

9. 92 % Marktanteil

Will man heutzutage etwas im Internet suchen, denkt man sich nicht, "das muss ich mal recherchieren" sondern "das sollte ich googeln". Und in der Tat beträgt der Marktanteil von Google bei der Websuche satte 92 Prozent. Über Konkurrenten muss sie Google somit wenig Sorgen machen.

10. Mähhhh

Rund um das Google Hauptquartier haben 200 Ziegen ein Zuhause gefunden. Die tierischen Mitarbeiter sind dafür zuständig, den Rasen zu pflegen – eine bei weitem umweltfreundlichere Variante als der Einsatz von Rasenrobotern.  Auch sonst ist Google recht tierlieb, Hunde am Arbeitsplatz sind erlaubt, Katzen hingegen nicht.

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Tierische Mithilfe Foto: AprilCarlsonPhotography/iStock/Thinkstock

11. 241543903

Googeln Sie mal diese Zahl und sehen sich die Bilder an, die dabei rauskommen. Seltsam oder? Dabei hat es einen Grund, wieso man bei dieser Suchanfrage auf Menschen  stößt, die ihren Kopf in einen Tiefkühler stecken. Der US-Künstler David Horvitz startete das Projekt und forderte Nachahmer auf, es mit der Zahl 241543903 zu taggen.

12. Tiergeräusche

Noch ein lustiger Fact für Probierfreudige: Geben Sie mal "Tiergeräusche" bei Google ein. Viel Spaß beim Anhören kann man da nur wünschen.

13. do a barrell roll

Ok, aller guten Dinge sind drei, eins geht noch: Geben sie "do a barrel roll" ohne Anführungszeichen in die Suchmaske ein und staunen sie, was passiert. Diese kleinen Spielereien, die man immer wieder auf Google findet, heißen "Google Eastereggs" und zeugen vom Humor der Gründer. Wer ebenfalls Humor und Lust am Spielen hat, kann einfach mal "atari breakout" in die Bildersuche eingeben. Da kann man jetzt nur noch gute Unterhaltung wünschen.  

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