Aprikosen, Brokkoli oder Eier: Sie sorgen für eine tolle Haarpracht Foto: Deagreez/iStock/Getty Images Plus/Getty Images

Fünf gängige Haarprobleme und die passende Lösung aus der Natur finden Sie hier:

1. Omega-3-Fettsäuren für mehr Glanz

Fügen Sie Ihrem Körper nicht genügend gesunde Fette zu, leidet die Talg-Produktion darunter, die Ihre Haare sonst mit natürlichen Ölen versorgt. Die Folge: Ihre Haare verlieren schnell Ihren Glanz. Damit das nicht passieren kann, brauchen wir ungesättigte Fettsäuren - Omega-3-Fettsäuren! Fisch, besonders Wildlachs oder Hering, sind voller Omega-3-Fettsäuren, aber auch in Rapsöl oder Paranüssen steckt der magische Nährstoff.

2. Eisenhaltige Lebensmittel gegen Haarausfall

Bei diesem Problem sollten Sie unterscheiden, ob die Haare nur leicht ausdünnen oder Sie dramatisch viele Haare verlieren. Trifft zweiteres zu, sollte man vorsorglich einen Arzt aufsuchen. Oft liegt Haarausfall an Eisenmangel. Die Lösung: Dunkelgrüne Salate oder Bohnen verbessern Ihre Eisenwerte. Es kann jedoch auch passieren, dass Ihr Körper es nicht schafft, den natürlichen Haarverlust auszugleichen. Der Grund hierfür ist ein Mangel an verfügbaren Proteinen. Eine Portion Hähnchen zum Abendessen oder Quinoa (für Vegetarier) schafft hier jedoch Abhilfe.

3. Zinkhaltige Lebensmittel gegen Schuppen

Es gibt zwei Arten von Schuppen: Die einen entstehen durch eine fettige Kopfhaut und die anderen durch zu trockene. Bei trockener Kopfhaut hilft Zink: Haferflocken zum Frühstück oder geröstete Kürbiskerne als Snack oder zum Salat können Wunder wirken. Abgesehen davon ist Zink generell wichtig für ein schönes Hautbild.

4. Vitamin C gegen Haarbruch

Eisenmangel in Kombination mit einem Mangel an Proteinen führt zu porösen und brüchigen Haaren. Damit unser Körper allerdings Eisen und Proteine verarbeiten kann, braucht er Vitamin C. Ohne Vitamin C geht also gar nichts, wenn es um schönere Haare geht. Jede Menge davon steckt in Erdbeeren oder Mango.

5. Walnüsse gegen graue Haare

Es ist nicht ausschließlich genetisch bedingt, wann unsere Haare grau werden. Durch die Ernährung können Sie beeinflussen, wie schnell Sie graue Haare bekommen. Melanin ist für die Pigmentierung der Haare verantwortlich, und Kupfer ist wichtig bei der Melanin-Produktion im Körper. Mit einer zusätzlichen Kupferzufuhr helfen Sie somit, dass Ihre Haare die Farbe nicht zu früh verlieren. Ideale Kupferlieferanten sind Walnüsse und Vitamin B12. Selbst kann der Körper das Vitamin nicht herstellen und ist auf eine Zufuhr von außen angewiesen. Glücklicherweise speichert unser Körper es in der Leber, sodass sich ein Mangel nicht sofort bemerkbar macht. Tipp: Bei grauen Haaren, chronischer Erschöpfung und Müdigkeit hilft es, Ihren Vitamin-B12-Speicher aufzufüllen. Am besten über tierische Produkte wie Milch oder Eier.

Außerdem gut für eine gesunde Haarpracht:

  • Aprikosen
  • Blaubeeren
  • Brokkoli
  • Lachs
  • Spinat
  • Süßkartoffeln
  • Tomaten