Mehr Ausdauer dank Rote-Rüben-Saft Foto: jacoblund/iStock/Thinkstock

Wer sportlich aktiv ist, achtet meist sehr auf seine Ernährung, nimmt viel Eiweiß und nährstoffreiche Lebensmittel zu sich. Bestimmte Lebensmittel führen im Körper zu Reaktionen, die mit der Einnahme eines Dopingmittels vergleichbar sind. War also wirklich Spinat der Grund für Popey's Muskeln war?

1. Rote Rübe

Rote-Rüben-Saft ist das neue Lieblingsgetränk der Sportfraktion. Denn die rote Knolle erhöht auf ganz natürliche Art und Weise die Leistungsfähigkeit. Die Inhaltsstoffe wirken günstig auf das Herz und steigern die Ausdauer. Grund dafür sind die enthaltenen Nitrate. Diese senken den Blutdruck, fördern die Durchblutung und sorgen auch dafür, dass der Körper während des Trainings weniger Sauerstoff benötigt. Doch es gibt einiges zu beachten: Denn Nitrat kann sich, bei falscher Lagerung, in Nitrit umwandeln und so krebserregend wirken! Deswegen am besten Bioqualität aus der Region kaufen und im Kühlschrank lagern. Einmal gekochte Knollen sollte man lieber nicht nochmals erwärmen, da dies die Nitritbildung anregen würde. Zum Essen Vitamin C hilft dem Körper übrigens dabei, der Umwandlung von Nitrat in Nitrit entgegenzuwirken. 

2. Spinat

Ja, Popey hatte doch recht! Denn genauso wie rote Beete kann auch Spinat viele Nitrate speichern und so die Leistungsfähigkeit der Sportler erhöhen. Übrigens: Auch Kohlrabi oder Radieschen sind gute Lieferanten für Nitrat. 

3. Dunkle Schokolade

Dunkle Schokolade verringert die Sauerstoffaufnahme im Blut. Wer also vor einem anstrengenden Lauf ein Stücken Schokolade nascht, kann so seine Ausdauer steigern. Das im Kakao enthaltene Theobromin hat übrigens auch eine ähnliche Wirkung wie Koffein und wirkt aufputschend. 

4. Ginsengwurzel

Ginseng steckt voller Magnesium und Eisen, macht konzentriert und leistungsfähig. Kurz vor dem Training eingenommen kann sie so als Dopingmittel wirken. Doch wie verzehrt man dieses Nahrungsmittel? Am besten brüht man sich daraus einen Tee.

5. Kaffee & Tee

Klar Koffein macht am Morgen munter, aber auch vor einer Sporteinheit tut das Getränk gut. Das Herz-Kreislaufsystem läuft auf Hochtouren und man kann bessere sportliche Leistungen erbringen. Wer keinen Kaffee mag: Eine Tasse Grün- oder Schwarztee pusht genauso – zwar langsamer, dafür aber auch langanhaltender!

6. Kirschsaft gegen Muskelkater

Nicht direkt ein Dopingmittel, aber eine Studie zeigte, dass der Genuss eines Glases Kirschsaft nach dem Sport Muskelkater vermindert. Wer also öfters als einmal die Woche trainieren möchte, kann mit Kirschsaft seine Trainingsintervalle verkürzen.