Kein Teddybär Foto: RedChivo/iStock/Thinkstock

Mei ist der süß, kann man den streicheln? Besser nicht! Denn wilde Bärenjungen haben nichts mit Teddybären gemein, sondern werden zu brandgefährlichen Jägern heranwachsen. Und damit sind sie nicht allein. Denn sowohl große als auch unscheinbar kleine Lebewesen können für den Menschen zur Gefahr werden. Prinzipiell gilt aber: Kommt man den Tieren nicht in die Quere, hat man im Grunde wenig zu befürchten. Respekt im Umgang mit der Natur zahlt sich also aus.

1. Grizzlybären

Die kleinen Bären sind wirklich zum Fressen süß. Doch Anfassen gibt's nicht. Die Mutter verteidigt ihren Nachwuchs bis aufs Blut. Ausgewachsene Bären können bis zu 400 Kilogramm wiegen und auf den Hinterbeinen stehend eine imposante Größe von 2,40 Metern erreichen. 55 Kilometer pro Stunde kann so ein Bär schnell werden. Da hilft nur, den Bären am besten gar nicht zu reizen. Und deswegen sollte man eine Mutter mit ihren Jungbären tunlichst in Ruhe lassen, denn dies ist der häufigste Grund, dass Grizzlybären einen Menschen attackieren.

2. Flusspferd

Das Flusspferd ist das gefährlichste Tier in Afrika. Sie sind bei weitem für mehr Todesopfer pro Jahr verantwortlich als beispielsweise Löwen. Dabei fressen sie doch bevorzugt Gras, rund 40 Kilo davon brauchen sie am Tag. Doch die massigen Vegetarier sind sehr sehr leicht reizbar. Boote, die sich auch nur in die Nähe der Hippos wagen, werden als Gefahr gesehen und mit ihren mächtigen Eckzähnen sind die Tiere im Besitz einer tödlichen Waffe.

sjdg.jpg
Das gefährlichste Tier Afrikas Foto: nattanan726/iStock/Thinkstock

3. Stechmücken

Klein aber tödlich: Jährlich sterben 725.000 Menschen an Stechmücken. Die Mücken übertragen Krankheiten wie beispielsweise Malaria, allein an dieser Krankheit sterben jährlich laut WHO 430.000 Menschen. Zum Vergleich: Pro Jahr gibt es durchschnittlich sechs Tote aufgrund von Haien.

4. Gelbe Mittelmeerskorpione

Sind alle Skorpione giftig? Im Grunde gelten alle als Gifttiere, man kann davon ausgehen: Je dicker der Schwanz eines Tieres, desto giftiger ist es auch. Die Skorpione die hierzulande vorkommen sind im Vergleich zu den Exemplaren in Nordafrika, Asien oder Mexiko vorkommenden Kalibern harmlos. Der gelbe Mittelmeerskorpion zählt zu den giftigsten der Welt und kann bis zu zehn Zentimeter groß werden. Für Kinder kann ein Stich tödlich enden.

asbfkjafdgs.jpg
Eine Begegnung mit Skorpionen kann tödlich enden Foto: Lastovetskiy/iStock/Thinkstock

5. Seewespe

Im Wasser wird's gefährlich, die Seewespe, eine Würfelqualle, ist eines der giftigsten Tiere der Welt. Die Quallen sind im Wasser fast nicht auszumachen und immer wieder treffen in Australien Badegäste und Qualle aufeinander. Wer nur wahnsinnig schmerzhafte Verbrennung erleidet, kann sich glücklich schätzen, viele Opfer der Seewespe überleben die Attacke nicht. Das Nervensystem wird gelähmt, man kann nicht mehr Atmen, der Kreislauf bricht zusammen. Das Gift einer einzigen Seewespe würde ausreichen, um 250 Menschen zu töten.  

seewese.jpg
Seewespen wirken fragil, sind aber brandgefährlich Foto: ~UserGI15667539/iStock/Thinkstock

6. Krokodile

1.000 Menschen pro Jahr fallen den spitzen Zähnen eines Krokodils zum Opfer. Tendenz steigend, nehmen die Forscher an. Das liegt nicht daran, dass Krokodile immer angriffslustiger werden, sondern dass es immer mehr Menschen und auch immer mehr Krokodile gibt. Da wird es nun mal schwieriger, sich erfolgreich aus dem Weg zu gehen.

sdlfksf.jpg
1.000 Tote pro Jahr gehen auf das Konto von Krokodilen Foto: KongSan/iStock/Thinkstock

7. Raubwanzen

Bei der Raubwanze steht selbst das Krokodil als Unschuldslamm da, 10.000 Menschen jährlich gehen auf ihre Kosten. Die Insekten übertragen die Chagas-Krankheit. Sie ernähren sich von Blut und setzten während des Saugens Kot ab, der voller Erreger der Chagas-Krankheit ist. Kratzt sich nun ein Mensch an dem juckenden Biss, gelangt der Kot in die Wunde, die sich infiziert. Fieber, Ödeme, Atemnot und ähnliches können in der akuten Phase auftreten, chronische Folgen des Stichs können Herzvergrößerungen und die Zerstörung der Nervenzellen im Verdauungstrakt sein. Bleibt die Krankheit unbehandelt, verläuft sie zu zehn Prozent tödlich.

sdhfklsdghasdg.jpg
Raubwanzen sehen unscheinbar aus Foto: nathanphoto/iStock/Thinkstock

8. Bandwürmer

Nicht sehr appetitlich und dazu auch noch sehr gefährlich: 2.000 Menschen sterben pro Jahr aufgrund eines unentdeckten Bandwurms. Insgesamt gibt es 3.500 Arten. Sie können für lange Zeit unentdeckt im Körper leben und Zysten in Lunge, Leber und Nervensystem ausbilden. Oft vergehen von der Ansteckung bis zum Beginn der Probleme 20 Jahre.

sdhgl-sg.jpg
Mehr als 3.500 Bandwürmer gibt es Foto: Eraxion/iStock/Thinkstock

9. Rote Speikobra

Diese spezielle Kobraart wurde erst 2007 in Kenia entdeckt. Die Schlange ist rund drei Meter lang und könnte mit einem Biss an die 20 Menschen töten. Dabei braucht sie einem gar nicht allzu nahe zu kommen, die Schlange kann ihr Gift mehrere Meter weit spucken, um die Augen des Gegners zu verätzen.

hsdlkg-.jpg
Drei Meter weit kann eine Kobra spucken Foto: adogslifephoto/iStock/Thinkstock

10. Trichternetzspinne

In der Liste darf auch eine Spinne nicht fehlen. Die australische Trichternetzspinne kommt bevorzugt in der Nähe von Sydney vor, die Spinne bevorzugt ausgehöhlte Baumstämme. Ihr Biss ist schmerzhaft und muss schnellstmöglich behandelt werden. Denn gelangt das Nervengift über den Kreislauf bis ans Herz, endet der Biss tödlich.  

Mehr zum Thema: