Machen offene Beziehungen glücklicher?  Foto: shironosov/iStock/Thinkstock

Die einen können sich nicht vorstellen, ihren Partner mit jemandem zu teilen, den anderen erscheint Monogamie einengend und unnatürlich. Bei der Frage, ob man nur einen oder gleichzeitig mehrere Partner haben kann, gehen die Meinungen auseinander. Doch welche Lebensform macht glücklicher? Diese Frage konnten kanadische Forscher nun mittels einer neuen Studie beantworten.

Glücklich und zufrieden

Die Forscher befragten 142 in offenen Beziehungen lebende und 206 in monogamen Beziehungen lebende Menschen und wollten wissen, wie zufrieden sie in ihrem Leben und mit ihren Beziehungen waren. Dabei zeigte sich, dass es bei den Ergebnissen keinen Unterschied machte, ob die Person monogam oder in einer offenen Beziehung lebte. Egal welche Variante man wählte, die Befragten waren in etwa gleich zufrieden mit der Beziehung, der Sexualität und dem psychologischen Wohlbefinden im Gesamten.

Einvernehmlich zum Glück

Voraussetzung dafür, dass beide Beziehungsmodelle den gleichen Zufriedenheitseffekt auslösen können, ist Einverständnis. Besonders bei einer offenen Beziehung müssen beide Partner einverstanden sein und die Idee gutheißen.

Sex aus Eigeninteresse

Was macht eine Beziehung nun glücklich? Laut den Forschern ist es wichtig, aus welchen Gründen man Sex hat. Nur dem Partner zuliebe? Dann wird das nichts mit dem Beziehungsglück. Wer hingegen Sex hat, weil er selbst dem Partner nahe sein will – ja, etwas Egoismus ist hier durchaus angebracht – der erlebt die Beziehung glücklicher und zufriedener. 

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