Schöne Nägel - aber nicht um jeden Preis! Foto: AllaLaurent/iStock/Thinkstock

Ich gestehe, ich war ein Shellac­-Junkie, aber jetzt bin ich geheilt! Gepflegte Hände sind wie eine Visitenkarte, und deshalb hört sich Shellac auch zu verführerisch an. Wünscht sich nicht jede Frau perfekt lackierte Nägel, die auch noch drei Wochen halten?

Was ist Shellac genau?

Eine Shellac­-Maniküre besteht aus drei Schichten: Zuerst der Basecoat, dann kommt die Farbschicht und zum Schluss der versiegelnde Topcoat. Alle Schichten müssen einige Sekunden unter einer LED­-Lampe aushärten. Voilà! Hört sich spitze an, schließlich hält es drei Wochen und frau hat keine Trocknungszeit, nichts splittert ab, und es schaut nicht so künstlich aus wie geklebte Nägel. Die eigenen Nägel müssen dies jedoch erst einmal aushalten. Es kommt keine Luft zum Nagel, und die Nägel werden sogar anfälliger für Nagelpilz. Meine Nägel waren nach einiger Zeit ziemlich brüchig, dünn und empfindlich, weshalb ich nach acht Monaten wieder aufgehört habe damit. Ich konnte sie in hauchdünnen Schichten abziehen, so kaputt waren sie danach. Profis raten sowieso zu Pausen, damit sich die Nägel regenerieren können.

Mein Fazit

Shellac sieht schön aus und eignet sich perfekt für einen mehrwöchigen Urlaub, killt aber auf Dauer die Nägel. Da lackiere ich lieber wieder selbst und gönne meinen Nägeln zwischendurch immer eine Pause. Dies ist außerdem auch günstiger – und ich bin flexibler und muss nicht mehr ständig ins Nagelstudio.

Carmen Giuliani - Cover 2
Carmen Giuliani testet exklusiv für weekend.at Beauty-Behandlungen Foto: Mathias Lauringer

Weekend-Mitarbeiterin Carmen Giuliani liebt - und lebt Beauty! Mit ihrem untrüglichen Gespür für Trends testet die Oberösterreicherin in ihrer Freizeit mit Vorliebe die neuesten Schönheits- und Haar-Behandlungen. In ihrem Blog lässt sie Beauty-Fans an ihren Erfahrungen teilhaben - was die Treatments kosten, ob sie etwas bringen, was sie bewirken und welche die besten sind.

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