Darf Meghan Harry heiraten? Foto: Doug Peters / PA/FameFlynet UK / Action Press / picturedesk.com

Der nächste Schritt – egal wie lange dieser dauern wird – wird ihre Verlobung sein. Doch was bedeutet das für Meghan? Schließlich gibt es einige Heirats-Regeln der Royals, die die Queen vorgibt. Wer der Monarchin nicht imponiert, kann sein Liebesglück ziemlich sicher vergessen.

Schwierigkeiten für Meghan?

1772 wurde der „Royal Marriages Act“ erlassen, eine Verordnung, die es der Königin von England erlaubt, ein Veto gegen eine Hochzeit einzulegen und eine förmliche Zustimmung für eine Familienhochzeit zu verlautbaren, wenn so der gute Status der Royal Family gewährleistet werden kann. Wie es damals auch bei Camilla ein Problem war, dass sie bereits einmal verheiratet gewesen und somit keine potenzielle Heiratskandidatin für Prinz Charles mehr war, befürchten viele, dass es auch für Meghan Markle schwierig werden kann, Teil der Familie zu werden. Auch sie war zwischen 2011 und 2013 mit Trevor Engelson verheiratet.

Verordnung betrifft 6 Royals

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die schöne Schauspielerin jedoch keine Einbußen erleiden, denn die Queen hat sich dem Zeitgeist  sehr angepasst und kennt derartige familiäre Liebesdramen inzwischen nur zu gut. Die Chance auf eine Ablehnung besteht zwar, die Queen hat jedoch noch nie gegen eine Heirat entschieden - zumindest nicht offiziell. Seit 2013 gilt die Verordnung allerdings nur noch für sechs Familienmitglieder: Prinz Charles, Prinz William, Prinz Harry, Prinz George, Prinz Andrew und Prinzessin Charlotte – sie müssen zuerst die Queen um Erlaubnis fragen, bevor sie einen Heiratsantrag machen.

Kein Adelsblut vonnöten

Den geläufigen Meinungen zum Trotz ist es außerdem nicht vorgeschrieben, als Royal jemanden mit ebenfalls adeligem Blut oder englischer Staatsbürgerschaft zu heiraten. Auch hinsichtlich Religion hat sich die Vorkehrung in der „Succession to the Crown Bill“ unlängst geändert. Es gibt keine gesetzliche Schranke für eine royale Hochzeit mit Juden, Buddhisten, Moslems oder Atheisten und auch Katholiken behalten in Zukunft ihren Anspruch auf ihren Platz in der Rangfolge der Erben. Bislang war die Religion ein äußerst prekäres Thema im Palast. Der Grund: Der Monarch ist das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche. Das bedeutet, dass der Thronfolger zwar einen Katholiken heiraten, ein katholischer Royal jedoch niemals Monarch werden konnte. So streng ist es heute zum Glück nicht mehr.