Kevin James und Leah Remini 1998 Foto: Everett Collection / picturedesk.com

2007 lief die letzte Folge nach knapp neun Jahren Dauerausstrahlung auf CBS. Das lustige Paar der Mittelklasse, das mitten im New Yorker Stadtteil Queens beheimatet ist, unterhält uns mit den Wiederholungen auf ATV aber auch heute noch. Doch was hat das Paar so erfolgreich gemacht und die Zuseher wie die Motten das Licht angezogen?

Alltag und Durchschnitt

Im Grunde liegt das Geheimnis im ganz normalen Wahnsinn, im Alltag und Durchschnitt, den jeder von uns kennt und mit dem sich fast jeder identifizieren kann. Es zeigt, dass auch das „einfache“ Leben spannend, lustig, herausfordernd und erfüllend sein kann. Doulgas Heffernan (Kevin James) ist demnach ein übergewichtiger Kurierfahrer, der nicht besonders hohe Ziele im Leben hat. Seine Frau Carrie ( Leah Remini ) ist Anwaltsgehilfin in Manhattan und träumt immer wieder von der großen, glorreichen Stadt, ist am Ende jedoch trotzdem zufrieden mit ihrer Situation.

Der ganz normale Wahnsinn

Was den Wahnsinn jedoch richtig komplett macht, ist Carries Vater Arthur (Jerry Stiller), der stur, nörglerisch, egoistisch und auf seine eigene lustige Art besserwisserisch ist. Zusammen bewältigen sie die ganz normalen Alltags-, Familien- und Eheprobleme und bringen uns mit ihren Eigenheiten zum Lachen: Doug ist tollpatschig und ein gutmütiger Kindskopf, Carrie ist die "bösere" Hälfte, die auf ihr Aussehen achtet und Arthur ist der nervige (Schwieger)vater, der vor allem Doug täglich zur Weißglut treibt. Und darin liegt er Erfolg der Sitcom – in dieses Leben können sich so viele von uns zu einem gewissen Teil hineinversetzen und haben nach dem Ende ein positives Gefühl. Schade, dass es keine Fortsetzung von "King of Queens" gibt.

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