Dafür setzt er sich ein Foto: MANDEL NGAN / AFP / picturedesk.com

Als Leo 1998 den damaligen US-Vizepräsidenten Al Gore traf, beschloss er, sich für die Umwelt einzusetzen. Diese Leidenschaft begleitet ihn bis heute, so fördert er mit seiner eigens gegründeten Stiftung mehrere Umwelt-Projekte mit fast 50 Millionen Dollar. Hier erfahren Sie über seine teuren Öko-Projekte.

Leos jährliche Gala

Die „Leonardo DiCaprio Foundation Annual Gala to Fund Climate and Biodiversity Projects“ findet alljährlich statt und lädt unter anderem 500 Prominente ein, sich ebenfalls umweltbewusst zu engagieren. Wer das „Grand Earth Protector Package“ bucht, blättert für einen Platz an der Tafel für zwölf Gäste – darunter auch Leo – 175.000 Dollar hin. Das etwas fernere „Ocean Steward Package“ für zehn Leute kostet 82.000 Dollar. Die Auktion der Veranstaltung bringt zusätzlich mehrere Millionen ein, mit denen der Schauspieler seine Projekte finanziert.

1. Blackadore Caye

Leo und Investor Jeff Gram haben die zu Belize gehörende Insel Blackadore Caye gekauft. Sie möchten daraus eine Öko-Destination schaffen und sich um das sterbende Korallenriff kümmern. Nächstes Jahr soll das Resort eröffnet werden. Dieses Projekt befürworten jedoch nicht alle, denn einen Aufenthalt können sich haupstächlich gut Betuchte leisten. Vor allem die dort ansässigen Fischer sind besorgt um ihre Existenz. Leo möchte der Welt jedoch zeigen, dass sich Luxus und Nachhaltigkeit gut vertragen.

2. Energiesparstecker

DiCaprio unterstützt zudem das Unternehmen „Zuli“, das Energiesparstecker anfertigt.

3. Umweltverträglichere Müllentsorgung

Ein weiteres Projekt, das er finanziell unterstützt, wird als eine Art „Uber für Müll“ bezeichnet. Das Start-up-Unternehmen „Rubicon“ hat sich einer umweltverträglicheren Abfallentsorgung verpflichtet.

4. Ressourcensparendes Tool

Zusätzlich zählt das Empfehlungstool „Qloo“ zu seinen „Halb-Öko“-Projekten. Im Prinzip funktioniert es so, dass Usern Songs, Bücher oder Ähnliches empfohlen werden, die ihrem Geschmack entsprechen. Das Gleiche lässt sich auf Filmprojekte ummünzen, sodass ein möglicher Flop bei Nichtgefallen der Nutzer verhindert werden könnte. Der Film würde gar nicht erst verbreitet, was wiederum horrende Ressourcen sparen würde.

Der Oscarpreisträger setzt sich jedoch nicht nur für die Umwelt ein:

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