Er findet immer eine Lösung Foto: Everett Collection / picturedesk.com

„MacGyver“, der fiktive Seriengott (neben „Walker, Texas Ranger“ mit Chuck Norris), der vor 30 Jahren über jedem Bildschirm flimmerte und Jung und Alt jeden Geschlechts begeisterte. Was den Geheimagenten Angus MacGyver – gespielt von Richard Dean Anderson – derartig populär machte, war nicht seine damals noch beliebte Fokuhila-Frisur , sondern seine Durchtriebenheit, sein beispielloses Erfindertum, Alltagsgegenstände zur Problemlösung anzuwenden, indem er Natur- und Ingenieurwissenschaften raffiniert zu verbinden wusste.

Serien ja, Filme nein!

Seine sogenannten „MacGyverismen“ machten die Serie zum Kult und Richard Dean Anderson zum Star. Am 21.5.1992 lief jedoch die letzte Folge im deutschen Fernsehen. Doch auch danach blieb der Schauspieler dick im Serien-Geschäft und drehte zehn Jahre lang „Stargate – Kommando SG-1“, in der er in der Rolle als „Captain Jack O’Neill“ zu sehen war. Seine Filme hingegen flopten.

Kein Neustart von MacGyver

Der heute 67-Jährige hat eine 18-jährige Tochter namens Wylie Quinn Anderson. Verheiratet war der Darsteller nie, unter anderem aber mit „Desperate Housewives“-Star Teri Hatcher und Eislauf-Königin Katarina Witt zusammen. In den vergangenen Jahren hat der Produzent ab und zu in Serien wie „Raising Hope“ oder „Apartment 23“ als Gast mitgespielt, war in "Saturday Night Live" sowie in einer Autowerbung zu sehen – seine Filmografie ist jedoch bescheiden geblieben. Einen Neustart von „MacGyver“ hat Anderson auch abgelehnt, da er der Meinung ist, dies wäre ein Betrug für all die loyalen Fans. Wie schade!

macGycver.jpg
Sprengstoff entschärfen Foto: Everett Collection / picturedesk.com

Mehr zum Thema: