Sorglos Hand in Hand Foto: Nathan Denette / AP / picturedesk.com

Bei den Royals gibt es bekanntlich strenge Benimmregeln, so ist Prinz Williams Hand auf Herzogin Kates Schulter in der Regel das Höchstmaß der Gefühle, wenn es um physische Annäherungen in der Öffentlichkeit geht. In den fünf Jahren ihrer Ehe wurden die beiden nur wenige Male händchenhaltend gesichtet. Einmal, als er sie aus der Westminster Abbey geführt hatte und ein weiteres Mal, als sie auf ihren Helikopter gewartet hatten, um in die Flitterwochen zu starten.

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Vor dem Start in die Flitterwochen Foto: JOHN STILLWELL / AFP / picturedesk.com

Woher die Doppelmoral?

Prinz Harry und Meghan Markle hingegen zeigen sich sorglos zugneigt, geben sich Küsschen auf die Wange sowie auf den Mund. Woher also diese Doppelmoral? Mehrere Faktoren spielen eine Rolle. Zum einen ist Prinz Harry nicht in der gleichen Position wie sein großer Bruder, der nach seinem Vater Charles der nächste Thronanwärter ist. Harry hingegen rangiert an sechster Stelle – seine Rolle ist für die Öffentlichkeit daher nicht ganz so bedeutend wie Williams.

Freizeit versus Business

Zusätzlich waren Meghan und Harry nicht „bei der Arbeit“, als sie die Invictus Games in Toronto besucht haben, sondern haben die Spiele in ihrer Freizeit verfolgt. Besuchen die Royals Evens jedoch, um das Königshaus zu repräsentieren, wäre auch ihr zärtlicher Auftritt unangemessen gewesen. Für William und Kate gelten im Grunde die gleichen Regeln: Besuchen Sie ein Ereignis in ihrer Freizeit, dürfen sie sich körperlich zugeneigt zeigen. Ob sie dies jedoch tatsächlich tun würden, ist eine andere Sache...