Das bewegendste Interview der Royals Foto: Matt Dunham / AP / picturedesk.com

Immer mehr öffnen sich die britischen Prinzenbrüder, gemeinsam mit Herzogin Kate, zu privaten und vertraulichen Themen, vor allem aber über ihre verstorbene Mutter Prinzessin Diana und den dadurch entstandenen psychischen Problemen. Sie möchten dadurch andere Menschen ermutigen, selbst offen über ihre mentale Gesundheit zu sprechen und psychische Erkrankungen nicht zu tabuisieren und zu stigmatisieren.

Viel zu lange unterdrückt

„Wir haben nie wirklich über den Verlust unserer Mutter in so jungem Alter gesprochen. Und wenn du dann doch mit anderen Familien und kleinen Kinder sprichst, denkst du ‚Wow, ich will nicht, dass sie die gleichen Dinge durchmachen müssen’“, so Prinz Harry im rührenden Gespräch, das vom Kensington Palace unlängst veröffentlicht wurde. „Du willst ihnen, so sehr du kannst, helfen und versuchst, sie zu bestärken, darüber zu reden, mutig für sich selbst zu sein, im jungen Alter darüber zu sprechen, anstatt es viel zu lange hinunterzuschlucken“, so der junge Bruder, der über sich selbst spricht und sich an seine angestauten Aggressionen zurückerinnert.

Gefühl, alleine zu sein

Früher haben die Brüder es gemieden, Vergangenes wieder an die Oberfläche zu bringen – was würde das schon bringen, außer Trauer? Es würde ja nichts ändern. „Doch wenn man beginnt, so zu denken, kann das wirklich schädlich werden“, so Harry. Nach mehrfachen Nervenzusammenbrüchen hat er die Notwendigkeit erkannt, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Auch Kate spricht im Interview über traurige Momente, in denen sie sich als Mutter alleine fühlt.