Stars auf Selbstfindungstrip Foto: Eventpress MP/dpa Picture Alliance/Sara De Boer/Action Press/Sharkpixs/Zuma /picturedesk.com

Wer schon einmal - zumindest kurzzeitig - aus der Gesellschaft ausgestiegen ist und auf Selbstfindungstrip war oder geht, erfährt hier.

DJ Ötzi

Der Schlagerstars möchte bald mit einem Freund seine langersehnte Pilgerreise antreten und den Jakobsweg nach Santiago de Compostela bezwingen. Seit zehn Jahren träumt er schon davon! Wir sind gespannt, wie er sich nach seinem großen Fußmarsch fühlen wird.

Paddy Kelly

20 Jahre nach dem Höhepunkt seiner Karriere mit der Kelly Family , nahm sich Paddy Kelly eine Auszeit, um durch Gott wieder zu sich selbst zu finden, da all die materiellen Dinge und das Geld keine Bedeutung mehr für ihn hatten. Es wollte raus! Er zog sich sechs Jahre lang in ein Kloster in Frankreich zurück und fand so seinen Seelenfrieden. So kam er wieder auch auf den Geschmack des Lebens und brachte gleich ein Soloalbum heraus.

Hape Kerkeling

Auch der deutsche Komiker Hape Kerkeling hat sich 2001 auf den langen Weg zum Grab des heiligen Jakob gemacht und ein Buch darüber geschrieben. Begonnen hat er seine 600 Kilometer lange Pilgerreise in Saint-Jean-Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen und wanderte bis Santiago de Compostela in Nordspanien. Ihm hat’s Kraft gegeben, auch wenn der Marsch nicht nur seelisch, sondern auch körperlich sehr verausgabend war.

Leonard Cohen

Der legendäre Musiker verbrachte sechs Jahre in einem Zen-Kloster als Mönch und begab sich schon sehr früh auf die Suche nach seiner Spiritualität und Religion. So war er einmal die Woche in der Synagoge anzutreffen, ließ sich für kurze Zeit auch von Scientologen belehren, verkehrte gerne mit Hare Krishna-Anhängern und unterrichtete sich selbst in den Religionen Judentum, Christentum, Hinduismus und Buddhismus. Doch wirklich „gefunden“ hatte er sich in den zuvor genannten Kloster names Mount Baldy in der Nähe von L.A., wo er jedes Jahr rund drei Monate am Stück verbrachte. Dort erlernte er vor allem die kommunikative Art des Schweigens.

Demi Moore

Die Schauspielerin ist wie viele Hollywood-Stars Kaballah-Anhängerin. Nach ihrer Scheidung von Ashton Kutcher musste sie aus dem alltäglichen Leben heraus und begab sich auf die Reise nach Dharamsala, um mit Mönchen über den „Sinn des Lebens“ zu reden. Sogar eine Tagung mit dem Dalai Lama stand auf ihrem Programm. Der Besuch hat ihr die Trennung um einiges leichter gemacht.

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