Ein großer Mann: Jack Nicholson Foto: WARNER BROS / Mary Evans / picturedesk.com

Seine wohl bedeutendste Rolle ist die des Randle Patrick McMurphy in „Einer flog über das Kuckucksnest“, ein vielfach preisgekrönter Film, der den strahlenden Beginn seiner unübertrefflichen Karriere bedeutete. Nicholson ist einer der vielseitigsten Schauspieler, Drehbuchautoren, Regisseure und Produzenten der Welt, der auf andere oft leicht „verrückt“ oder „irre“ wirkt. Kritik ist ihm aber ohnehin piepegal – vermutlich ein Grund für seinen unvergleichbaren Erfolg. Vorbild-Alarm! Was wir alle von Jack Nicholson lernen können, lesen Sie hier.

1. König der Gleichgültigkeit

Keinem anderen sind gesellschaftliche Ideale und Konformitäten so einerlei wie Jack Nicholson - und das ist gesund! Egal, ob es um die Medien, Neider, Kritiker oder schlichtweg Schauspielkollegen geht, die Sorgen um ihre Karriere machen, weil sie einen Sprachfehler oder zu starken Akzent haben. Das Einzige, was ihm zufolge zählt, ist, alles aus seinem Innersten zu machen und die Person zu bleiben, die man ist.

2. Negatives ausblenden

In einem Interview mit „Esquire“ hat der Schauspieler verraten, warum seine getönte Brille zu seinem ewigen Lebensbegleiter gehört. Sobald man einmal negatives Territorium im öffentlichen Leben beträte, wisse man die Gunst von Schutzschildern zu schätzen, so der "The Shining"-Darsteller. „Ich bin eine Person, die darauf trainiert ist, anderen Menschen in die Augen zu sehen. Ich kann aber nicht in die Augen aller blicken, die in meine Augen sehen wollen; ich kann mit diesem Umfang nicht umgehen. Sonnenbrillen sind Teil meiner Waffen“.

3. „Let The Good Times Roll“

Jack Nicholson hatte es selbst nicht immer einfach, vor allem nicht, als er von einem Journalisten erfuhr, dass seine Schwester eigentlich seine Mutter ist. Ein Schock! Doch das war nie ein Grund für den legendären Bonvivant, trübselig zu sein. Er war immer schon ein Lebemann, der auf der Sonnenseite des Lebens stand und sich die Freude am Leben nie nehmen ließ.

4. Frauen gut behandeln

Der brillante Darsteller ist aber nicht fehlerlos: Sein ganzes Leben lang war er auf Frauen fixiert und hat sie nicht immer gut behandelt. Als junger Spund war er bekannt für seine drogengenährten und sexgeladenen Partys, die vor allem von jungen Frauen gut besucht waren. Wer mit ihm liiert war, durfte nicht auf Treue und ewige Liebe hoffen, denn seine nächste Aphrodite konnte an jeder Ecke lauern. Das muss er heute hart büßen. Vor drei Jahren hat er einem US-Magazin verraten: „Ich würde mich über eine letzte Romanze freuen, aber es ist nicht sehr realistisch, dass es passieren wird. Meine Sehnsucht kann ich aber nicht leugnen“, so Nicholson. Er geht davon aus, alleine zu sterben, wie er schildert. Ein Tipp, liebe Männer: Lernt aus seinen Fehlern!

5. Hart, aber herzlich

Jack Nicholson wirkt nach außen sehr hart – und das ist ihm sehr wohl bewusst. Er sagt jedoch selbst von sich, nicht so katonisch zu sein, wie wir glauben. „Ich bin kein Kämpfer!“, so der Oscarpreisträger. Gleichzeitig sagt er aber auch, ein guter Mensch zu sein (wovon wir überzeugt sind!) Wer also hart sein will, darf seine Herzlichkeit nicht vergessen.

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