Das wird wohl nichts! Foto: Jupiterimages/Polka Dot/Thinkstock

Der Grund: Die typischen Spaßbremsen beim Weggehen, mit denen wir jetzt einmal abrechnen müssen!

Die Therapie-Bedürftigen

Irgendwie trifft man doch in jedem Lokal eine Person, die meint, die Bar sei Ihre Therapie-Praxis. Sie haben nur ein „Hallo“ erwidert und schon wissen Sie, wie schrecklich hart die Kindheit und Jugend von Michael... Markus... oder wie auch immer sein Name war... verlaufen ist. Nicht, dass wir kein Mitleid hätten, aber am Wochenende würden wir uns lieber mit anderen Dingen beschäftigen als mit der unzerrüttbaren Gemeinheit der Menschheit. Dem armen Tropfen geben Sie am besten einen Tequila aus und machen sich schleunigst auf den Weg zur Tanzfläche. PS: Zu dieser Gruppe gehören auch die allgemein bekannten Frauen, die beim Weggehen JEDES MAL heulen, weil sie ihr Freund wieder einmal verlassen hat. Geben Sie's zu: Sie hoffen auch insgeheim, dass es dieses Mal auch dabei bleibt - ihretwillen.

Die Geizkrägen

Dieser nette Freund fährt (wahrscheinlich aus Nächstenliebe) immer mit dem Auto und nimmt – vielen Dank – auch uns eingefleischten Öffis-Fahrer mit, kassiert für seinen Taxi-Dienst aber auch jedes Mal deftig ab. Ok, das können wir ja noch irgendwie einsehen, doch im Club angekommen, will er sich keine Cola leisten, schließlich hat er uns ja hierher chauffiert – da könnten wir doch etwas Dankbarkeit zeigen - und das, den ganzen Abend... Naja, Öffis-Fahren ist ja auch nicht so schlecht...

Die Schläfer

Selbst hat man sich schon Wochen vorher auf diesen Abend mental vorbereitet und nun ist man mitten im bombastischsten Geschehen. Am besten, Sie schauen ab jetzt Ihre beste Freundin nicht mehr an, denn diese gähnt mit sich selbst um die Wette und möchte einfach nur einen Sitzplatz finden und „gemütlich quatschen“ – idealerweise im hintersten, dunkelsten Eck, das nicht einmal der Oberkellner, der seit 17 Jahren hier angestellt ist, je gesehen hat. Da hilft nur eines: Zwingen Sie sie zu einem Shot! 

Die Unflexiblen

„Da geh’ ich sicher nicht rein, da wird geraucht/ da spielen’s nur schlechte Musik/ da sind nur komische Menschen/ da hatte ich was mit dem Kellner“ – die Liste ließe sich endlos weiterführen. Auch Sie kennen bestimmt eine Person, die eine ganz klare Vorstellung von „einem richtigen Club“ hat. Alles, was außerhalb ihrer Werteskala liegt, wird nicht betreten! Und schwupps ist es schon 04:00 Uhr früh und Sie suchen noch immer nach dem großen Spaß am Wochenende. Keine Angst, der Abend ist ja noch blutjung - die schweren Augenlider passen sich nur der Dunkelheit an!

Die Weltverbesserer

Ja, der Klimawandel ist schrecklich – genauso wie die Massentierhaltung! Kein Thema! Aber ganz ehrlich: Die Not in der Welt möchten wir zumindest einen Abend in der Woche verdrängen und über Schöneres sprechen. Wenn da nicht dieser Typ wäre, der das globale Elend in diesem Moment gemeinsam mit Ihnen lösen möchte. Am besten einfach abhauen. Punkt.

Die Da-Steher

Sie wollen tanzen, tanzen und nochmals tanzen! Wären da nicht diese Freunde, die neben Ihnen einfach nur so dastehen und aussehen, als wären Sie gerade gekündigt worden. Deren Passivität sollte Ihrem Spaß zwar keinen Abbruch tun, doch sie tut es, wie Sie selbst nur zu gut wissen. Da nützt auch das Animieren nichts. Diesen Abend können Sie vergessen.

Die Anhängsel

Sie haben schon lange nicht mehr Mutter Teresa gespielt und möchten diesen armen Freund, der kaum jemanden kennt, auf eine Party mitnehmen, um ihm sein Leben zu verschönern. Sie konnten ja nicht wissen, dass Sie sich damit ins eigene Knie schießen, denn jetzt folgt er Ihnen auf Schritt und Tritt und unterhält sich mit niemandem sonst. Der einzige Ausweg: Stellen Sie ihn jemandem anderen vor, der ähnlich tickt. Eine gute Tat am Tag – check!

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