Machen Sie Ihr Zuhause zur Wohlfühloase Foto: Deagreez/iStock/Thinkstock

1. Mut zur Lücke

Ab und zu meint man es mit der Einrichtung etwas zu gut. Im Möbelhaus sah die Kommode so gut aus, und in den eigenen vier Wänden war doch noch der Platz an dieser einen Wand. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, in jede Ecke und an jede Wand einfach überall Möbel oder Wohnaccessoires zu stellen. Ein Zuhause, das Harmonie ausstrahlen soll, benötigt Freiräume. Richten Sie Ihr Heim bewusst ein und haben Sie Mut zur Lücke. Der schöne Ohrensessel braucht nicht noch ein Regal oder einen Beistelltisch mit einer "Schlechten-Gewissen-Pflanze“. Misten Sie regelmäßig aus, denn auch Räume brauchen Luft zum Atmen.

2. Schlechte-Gewissen-Pflanzen

Pflanzen verleihen jedem Raum Leben. Die grünen Mitbewohner lassen die Wohnung frisch aussehen und werden gerne als üppiger Indoor-Dschungel oder floraler Einzeltäter in Szene gesetzt. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht es oft so aus, dass man sich Pflanzen nur aus schlechtem Gewissen ins Haus holt, weil sie einfach zu einer guten Einrichtung gehören. Machen Sie nicht den Fehler und stellen Sie eine "Schlechte-Gewissen-Pflanze" in einem 08/15-Topf in eine Ecke, nur damit Sie auch etwas Grünes in Ihrem Heim haben und Ihnen keine bessere Möglichkeit eingefallen ist, wie Sie den freien Platz sonst nutzen könnten. Betrachten Sie Ihre Pflanzen lieber wie ein wichtiges Einrichtungsstück und geben Sie ihnen eine Bühne. Lassen Sie den grünen Mitbewohnern Raum um zu wirken, um die umgebende Einrichtung zu unterstreichen. Die Pflege der Zimmerpflanzen ist auch für Menschen ohne grünen Daumen halb so schlimm.

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Setzen Sie mit Ihren Pflanzen Akzente Foto: dropStock/iStock/Thinkstock

3. Persönlichkeit

Jeder kennt die Bilder der hippen Wohnungen aus den einschlägigen Magazinen. Sie sind auf den ersten Blick zwar schön, wirken aber steril und ein wenig ungemütlich. Was dort fehlt, sind die persönlichen Dinge. Jede noch so durchgestylte perfekte Wohnung wird erst gemütlich, wenn sich auch ein paar Stücke mit persönlicher Geschichte darin befinden. Das kann das Foto vom letzten Mädls-Urlaub sein, die alte Stehlampe der Großmutter oder der selbstgebastelte Bilderrahmen des Sprösslings. Diese Dinge schaffen Gemütlichkeit und machen Ihr Zuhause zu einem besonderen Ort. Denn all diese Stücke sind einzigartig und schaffen Persönlichkeit.

4. Nicht zu hoch hinaus

Bilder sind eine gute Möglichkeit, um Wände optisch aufzuwerten. Es gibt zahlreiche Wege, wie man seine Kunstwerke perfekt in Szene setzen kann. Egal, ob Sie nur ein Werk oder eine ganze Sammlung aufhängen wollen: Es ist eine Kunst für sich. Ein häufiger Fehler, vor allem, wenn mehrere Bilder in Reih und Glied hängen sollen, ist es, die einzelnen Bilder zu hoch zu hängen. Die Wirkung des schönsten Kunstwerks geht verloren, wenn man dieses kleine Detail außer Acht lässt. Am besten sehen jene aus, wenn man darauf achtet, dass ein Drittel des Bildes über der durchschnittlichen Augenhöhe von 1.60 Meter liegt und zwei Drittel darunter.

5. Alternative Rumpelkammer

In jedem Haus gibt es sie: die alternative Rumpelkammer. Der Ort, an dem alles landet, was nicht für die Augen von Besuchern bestimmt ist, aber schnell weggeräumt werden muss. Meist mutieren das heimische Büro oder das Schlafzimmer zur Lagerstätte für Dinge, die gerade nicht gebraucht werden. Der Wäscheberg, der darauf wartet, gebügelt zu werden, lauert hinterlistig in einer versteckten Ecke und sorgt für ein unangenehmes Raumklima. Natürlich kann man den negativen Schwingungen mit esoterischen Methoden wie Ausräuchern zu Leibe rücken. Auf lange Sicht empfiehlt es sich aber, Ordnung zu schaffen, denn an einem aufgeräumten Ort schläft man viel besser, und auch die Kreativität fließt in einem gut strukturierten Umfeld leichter.

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Lassen Sie Ihr Schlafzimmer nicht zur Rumpelkammer werden Foto: JZhuk/iStock/Thinkstock