Familienurlaube bleiben für immer in Erinnerung Foto: Bicho_raro/iStock/Thinkstock

Bis zum dritten Lebensmonat sind Mütter und Väter rund um die Uhr mit Füttern, Schlafen und Windel wechseln beschäftigt. Danach haben sich die Neugeborenen bereits an gewisse Abläufe gewöhnt und Eltern können den ersten gemeinsamen Urlaub mit Baby planen.

Faustregel: Flexibel sein!

Gehen Sie bewusst entspannt an die Planung und Organisation des Familienurlaubs heran. Ein Urlaub mit Kind bringt viele Herausforderungen mit sich, in denen neue Situationen und Abläufe entstehen. Umso stressfreier Eltern den bevorstehenden Urlaub planen, desto entspannter sind sie während der Reise und desto mehr können sie die Tage genießen. Es ist nicht nötig viele Aktivitäten zu organisieren, denn dieser erste Urlaub mit Baby wird ohnehin spannend und aufregend genug.

Das Reisegepäck

Zwei Wochen vor der Abreise sollte mit dem Packen begonnen werden. Eltern schreiben am besten eine Liste und sammeln alles zusammen, was für den Urlaub unverzichtbar ist. Was unbedingt auf der Checkliste stehen sollte, sind Wickeltasche, Reise-Gitterbett, Provianttasche, ausreichend Kleidung für jedes Wetter, Babytrage, Wickeltuch oder Kinderwagen, Spielzeug, Kuscheltiere und Kuscheldecke, Reisedokumente, Reiseapotheke mit Sonnencreme und Schattenspender für den Strand.

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Babys brauchen Schatten Foto: kc1212/iStock/Thinkstock

Die Anreise

Mit dem Auto: Die Fahrt zum Reiseziel sollte so kurz wie möglich sein und maximal drei bis vier Stunden dauern. Wichtig ist, dass Pausen eingeplant werden, bei denen das Baby aus dem Autositz genommen wird und sich etwas bewegen kann. Außerdem darf der Kindersitz nicht am Beifahrersitz angebracht werden, da der Airbag beim Aufprall fatale Folgen für das Baby haben kann. Wichtig ist auch, dass die Fenster mit Schattenspendern abgedeckt werden, da Kleinkinder keinesfalls über mehrere Stunden der Sonne ausgesetzt werden sollten.

Mit dem Zug: Wenn eine Anreise mit dem Zug geplant ist, können Abteile reserviert werden, in denen die kleine Familie ungestört ist. In vielen Zügen gibt es auch die Möglichkeit, Wasser aufzukochen oder Essen aufzuwärmen. So sind Eltern flexibler, was den Reiseproviant betrifft. Wer den anschließenden Urlaub nicht nur in der Hotelanlage oder dem Campingplatz verbringen möchte, kann vor Ort ein Auto mieten und die Gegend erkunden.

Mit dem Flieger: Die meisten Fluggesellschaften erlauben Babys bereits sieben Tage nach der Geburt an Bord. Eltern müssen allerdings beachten, dass der Luftdruck im Flieger bei Kindern starke Ohrenschmerzen auslösen kann und diese Reisevariante für die Kleinen sehr strapaziös sein sein.

Das Ziel

Prinzipiell gilt bei der Wahl des Urlaubsortes und der Unterkunft, dass Kinder willkommen sein müssen. Eine kinderfreundliche Umgebung bedeutet, dass die Kleinen auch einmal schreien dürfen, ohne genervte Blicke von anderen Urlaubern zu ernten. Ob Eltern lieber am Campingplatz oder im Kinderhotel Urlaub machen, ist reine Geschmackssache, beides hat seine Vor- und Nachteile. Stadtrundfahrten sollten allerdings vermieden werden, da Babys dabei schnell unruhig werden und zu quengeln beginnen. Wichtig ist auch, dass immer ausreichend Schattenplätze vorhanden sind, da Kleinkinder bis zu einem Jahr nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden sollten.

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Der erste Urlaub mit Baby Foto: mavoimages/iStock/Thinkstock

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