Die Tage werden länger und wärmer - für den Körper dennoch eine Umstellung nach dem langen Winter Foto: diego_cervo/iStock/Thinkstock

Vor allem die Kinder sollten bereits vor der Sommerzeit-Umstellung zehn Minuten früher ins Bett kommen, erklärt Schlafmediziner Hans-Günter Weeß. Das kann vor allem bei Kindern, die schon die Uhr lesen können, schwierig werden. "Am besten locken Sie sie mit dem Vorlesen einer besonderen Geschichte ins Bett oder versprechen ihnen für den nächsten Tag etwas Schönes." Die Kinder mit Fernsehen oder Tablet ins Bett zu locken, hält er für keine gute Idee, weil Filme auf Kinder häufig anregend wirken und der Schlaf vor dem Fernseher wenig erholsam ist. Auch im Bett noch ins Internet zu gehen oder mit Freunden zu chatten, sollten Eltern nicht erlauben. Zwar sind die Kinder dann im Bett, schlafen tun sie aber nicht. Stattdessen bekommen sie so weniger Schlaf und sind noch müder.

Mittagsschlaf reduzieren

Können Erwachsene selbst abends nicht so gut früher einschlafen, sollten sie auf jeden Fall auf ausgedehnte Mittagsschläfchen verzichten, empfiehlt Weeß. "Ein langer Mittagsschlaf kann das Einschlafen erschweren." Wer es nicht ohne durch den Tag schafft, sollte höchstens zehn Minuten schlafen. "Das reicht aus, um sich für die nächsten Stunden fit und erfrischt zu fühlen und sollte den Abend nicht zu sehr beeinträchtigen."

Was am Morgen munter macht

Wer morgens wegen der Zeitumstellung nicht so richtig in die Gänge kommt, greift am besten zu allen Maßnahmen, die wach machen: "Früh-Gymnastik, Wechselduschen und am besten rasch an die frische Luft und ins Tageslicht gehen", rät Weeß.