Foto: Weinblüten

Der Weinbau ist nach wie vor ein von Männern dominiertes Metier. Der Grund dafür liegt für Anton Gumpl, Direktor der Weinbauschule Silberberg in Leibnitz, auf der Hand: "Die Arbeit im Weingarten und im Keller ist körperlich sehr schwer. Deswegen streben viele Frauen eher kaufmännische Bereiche im Weinbau an." Was aber nicht heißen soll, dass es keine Ausnahmen gibt, wie Gumpl betont: "Immer öfter liegen Weingüter von der Ernte bis zur Abfüllung ganz und gar in Frauenhand."

Vinophile Frauen-Power

Ein solches Vorzeigebeispiel für weibliches Wein-Know-how ist etwa der Betrieb von Heike Skoff. Die Gamlitzerin ist Silberberg-Absolventin und seit 2010 Weinbau- und Kellermeisterin. Sie hat das Unternehmen vor fünf Jahren von ihren Eltern übernommen. Ihren Wein macht sie jetzt selbst, Vater August unterstützt sie im Weingarten.

Wein in voller Blüte

Auch andere junge Winzerinnen packen im Betrieb kräftig mit an und beweisen tagtäglich, dass sie ihr Geschäft verstehen. Gleich sechs junge weinaffine Damen haben sich etwa als Vereinigung der Weinblüten im Südoststeirischen Vulkanland zusammengeschlossen. Jede von ihnen ist im eigenen Betrieb im Einsatz, gemeinsam produzieren Sie ebenfalls feine Tropfen, wie die Rosi, den Weinblüten-Roséwein.

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Foto: Samo Trebizan/thinkstockphotos.de

Königliche Kennerinnen

Für Weibliche Wein-Power in Vollkommenheit stehen auch die offiziellen Repräsentantinnen des Weinlandes Steiermark: Die Hoheiten Elisabeth Kohl und Madeleine Legat, die nicht nur ihre Weinkompetenz, sondern gleich das positive Image des steirischen Weines in die Welt transportieren. Elisabeth Kohl ist übrigens Teil eines vinophilen Vier-Mäderl-Hauses, das fast ganz ohne Männer auskommt: Gemeinsam mit Oma Gertrude, Mama Brigitta und Schwester Katharina Kohl hat sich die Absolventin des Studiums Weinmanagement an der Weinbauschule Krems mit ganzem Herzen der Weinproduktion verschrieben.

Steirisches Kalender-Girl gesucht

Was abgesehen von der Kompetenz der steirischen Winzerinnen fasziniert, ist ihre Schönheit. Bestes Beispiel dafür ist etwa Theresa Cramer vom Weingut Albert in Kitzeck, die 2015 die Titelseite des Jungwinzerinnen-Kalenders zierte. Um dessen nächste Ausgabe im Jahr 2017 ebenfalls mit steirischer Weinschönheit erstrahlen zu lassen, ist Herausgeberin Dr. Ellen Ledermüller-Reiner übrigens noch auf der Suche nach einer steirischen Winzerinnen. Bewerbungen sind jederzeit möglich: e.ledermueller@aon.at

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