Soloreisen als Frau in Mexiko Foto: Alfredo Vazquez
Yoga Retreat Mexiko Foto: rebecca chelbea
in  glasklarem Wasser schnorcheln und tauchen Foto: Rebecca Chelbea
Oaxaca City Erfahrung Foto: rebecca chelbea
Ausgrabestätte Tulum Mexiko Foto: rebecca chelbea

1. Yoga am Strand

Auch Nicht-Yogis sollten mindestens einmal eine Yoga-Stunde am Strand buchen. Viele Hotels bieten Stunden in kleinen Gruppen - oft direkt vor dem Sonnenuntergang. Diese Erfahrung wird nur noch durch ein sogenanntes Yoga Retreat übertroffen, ein mehrtägiges Seminar mit Yoga und Meditations-Übungen. Im Gegensatz zu anderen Ländern bekommt man dieses Angebot in Mexiko vergleichsweise günstig. Mein Favorit ist das Hridaya Yoga und Meditations-Retreat in Mazunte.

2. Abtauchen

Tauchen und Schnorcheln in den Cenoten ist ein Muss. Cenoten sind ehemalige Kalksteinhöhlen, die sich nach dem Einstürzen der Höhlendecke mit Süßwasser gefüllt haben. Besucher haben die Möglichkeit durch das glasklare Wasser zu treiben. Die meisten Cenoten werden von einer Menge Fische und Schildkröten bewohnt. Tief im Dschungel liegen abgelegene naturbelassene Cenoten. Doch auch die touristischen Destinationen, die um einiges leichter zu erreichen sind, sind mehr als nur einen Besuch wert. Meine Lieblings-Cenote ist Jardin del Eden in der Nähe von Playa del Carmen.

3. Blau machen

Für alle Seeliebhaber gibt es in Mexiko eine atemberaubende Überraschung: Ein See, der die Karibik beinahe blass erscheinen lässt. Das Wasser des Lagoon Bacalar erstrahlt in sieben verschiedene Farbnuancen - von Helltürkis bis Dunkelblau. Erkundet wird dieses Naturschauspiel per Boot, Kajak oder Surfbrett. Viele Aktivitäten wie Schnorcheln, eine Do It Yourself-Behandlung mit Heilerde, Inselerkundungen und Barbecues machen diesen Ort zu einem heiß begehrten Urlaubsort.

4. Kleine Städte entdecken

Drei Monate reiste ich durch Mexiko und verbrachte keinen einzigen Tag in der Hauptstadt Mexiko City. Denn die kleinen Künstlerstädte reizten mich viel mehr als die unübersichtlichen Mega-Citys. Oaxaca ist die schönste unter diesen kleineren Städten, die ich während meiner Reise besucht habe. Sie gilt als Zentrum für Kunstliebhaber und Gourmets. Ich empfehle vor allem einen Streifzug durch die kleinen Gassen mit ihrer beeindruckenden Streetart und Mole Negro, eine scharfe Schokoladensauce.

5. Salsa tanzen

Nur nicht schüchtern sein! In Mexiko lernen auch die Unbeweglichsten unter uns Salsa-Schritte in Nu. Mexikaner sind voller Temperament und für ihre Feierlaune bekannt. Lasst euch mitreißen, nehmt Tanzeinladungen an und lernt von den Besten. Auf Isla Holbox besuchte ich eine Open Air-Salsanight am Strand und tanzte dort im tropischen Regen die Nacht durch. Klingt einzigartig? Ist in diesem facettenreichen Land jedoch keine Seltenheit.

6. Wasserfälle hautnah erleben

Wasserfälle gibt es in Mexiko wie Sand am Meer. Einer der schönsten ist Agu Azul, ebenso in der Nähe von Palenque. Wer von den touristischen Pfaden abweicht, findet natürliche Wasserpools mit einigen Dutzend Wasserfällen.

7. Mezcal trinken

Tequila ist bei uns sehr bekannt, den eigentlich berühmteren Mezcal kennen jedoch nur die die wenigsten. Beide werden aus der Agaven-Pflanze gewonnen. Sie werden allerdings unterschiedlich destiliert und während Tequila nur in Fabriken hergestellt wird, wird Mezcal ausschließlich per Hand produziert und abgefüllt. Während man Tequila mit einer Orangenscheibe trinkt, gibt es zu Mezcal eine Chili-Salz Mischung und Erdnüsse. Außerdem kippt man Mezcal nicht runter wie einen Shot, sondern genießt ihn Schluck für Schluck. Sozusagen der König unter den Hochprozentigen.

8. Mexikos Geschichte erkunden

Die Anlagestätte von Chichen Itza ist die wohl berühmteste Maya-Ruine Mexikos. Doch nicht nur das. Sie ist auch jene mit dem höchsten Eintritt und der längsten Warteschlange. Wer darauf verzichten will, besucht lieber eine der abgelegenen Stätten. Nahe Palenque befindet sich mitten im Dschungel eine riesige Tempelanlage. Die Gebäude darf man, im Gegensatz zu Chichen Itza, auch besteigen. Den Rundgang über die riesige Stätte begleiten kreischende Affen und riesige Palmen.

9. Campen

Möglichst weit weg von jeglicher Zivilsation zu campen erfordert Mut und ich rate dazu, dieses Abenteuer nicht allein zu starten. Schnappt euch ein Zelt und ein Deck und macht euch auf die Suche nach einem geeigneten Platz am Strand. Unbedingt um fünf Uhr morgens aufstehen und beim Nacktbaden den Sonnenaufgang begrüßen.

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