Radelfan Alexander Geier mit Irmgard Huber (Mohrenbräu). Foto: wortwerk.cc
Robert Hasler und Marlies Moosbrugger betreuen bei der Zumtobel Group 200 aktive Radler. Foto: Zumtobel

Mit Radfahren erzielt man Tag für Tag doppelten Nutzen: Man hält sich fit und gesund und spart Treibstoffkosten. Das Land Vorarlberg will den Anteil der Verkehrswege, die mit dem Rad zurückgelegt werden, bis 2020 auf 20 Prozent steigern und wird dabei von fahrradfreundlichen Betrieben unterstützt. Diese bieten u. a. überdachte Fahrradabstellplätze, Sicherheitsaktionen (Helm-Aktionen, Sicherheitswesten, Reflektorstreifen) oder wie bei der Zumtobel Group zusätzlich E-Bike Leasing Aktionen, Pool-E-Bikes für die Nutzung zwischen verschiedenen Standorten, Fahrradkurse für Migrantinnen, Putzaktion und Radcheck in Zusammenarbeit mit Integra: „Wir tragen Verantwortung für Mensch und Umwelt. Das Fahrrad spielt eine große Rolle in unserem Mobilitätskonzept und hat positive gesundheitliche Auswirkungen“, so Marlies Moosbrugger. Dem kann sich Irmgard Huber von der Mohrenbrauerei nur anschließen: Der Umwelt und Teamgesundheit zuliebe wird das Radeln auch hier gefördert.

Rekordhalter

Die Dornbirner Sparkasse war 2014 jener Betrieb, der mit einer 64-Prozent-Beteiligung die meisten Personen zum Radeln bewegen konnte. Im Schnitt wurden 589 km zurückgelegt. Vorstand Harald Giesinger: „Für 2015 haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, diese Beteiligung auf 70 % zu steigern. Unser Gesundheits­beauftragter Hans Wohlgenannt rührt die Werbetrommel dafür. Als ÖKOPROFIT-Betrieb und Gemeinwohl-Bilanzierer ist uns die nachhaltige Mobilität ein großes ­Anliegen.“ Mit absperrbarem Fahrradraum, Leih-Regenmänteln, Ersatzhelmen etc. wird auch hier gefördert.

Dornbirn Fahrrad
Vorstand Harald Giesinger (Dornbirner Sparkasse) freut sich über die hohe Beteiligung. Foto: wortwerk.cc