Dank Design kann Sonnenschutz richtig edel wirken Foto: tobiaseric/iStock/Thinkstock

Schön, wenn man schon da ist. Ohne Stau, Kofferpacken oder Buchung. Einfach daheim, auf der Terrasse oder dem Balkon. Mit einem kühlen Getränk und einem guten Buch. Damit man für den Urlaub daheim auch so richtig viel Platz hat, sollte der Außenbereich so geplant sein, dass er zum zweiten Wohnzimmer wird. Um Balkon oder Terrasse möglichst gut nutzen zu können, müssen diese Freiräume natürlich mit Sonnenschutz ausgerüstet werden. 

Vorsicht, Sauna! 

Wenn der Sonnenschutz bei Hitze rechtzeitig aktiviert wird, schont das auch das Haushaltsbudget. Besonders wichtig ist der Sonnenschutz bei Passivhäusern. Da eine große, südseitig gelegene Verglasung zum Konzept des - heizungslosen - Hauses gehört, ist ein effektiver Sonnenschutz hier unverzichtbar - das Heim würde im Sommer sonst zur Sauna. Innenliegende Rollos reichen nicht aus, da sich hier die Hitze erst recht wieder auf der Innenseite staut. Optimal ist hingegen jede Form der Außenschattierung, zum Beispiel durch Markisen, Sonnensegel, Schirme oder Außenjalousien. 

Licht- und Wettersensoren 

Die bewährteste Lösung sind Markisen. Sie schützen Möbel, Bodenbelag und Pflanzen vor Hitze und intensiver UV-Strahlung. Die Bedeutung erfolgt entweder altmodisch per Handkurbel oder - was heutzutage überwiegt - über einen Motor. Dabei ist grundsätzlich zwischen verdrahteten Systemen und Funksteuerungen zu unterscheiden. Im ersten Fall ist die Steuerung fest in der Nähe des Motors angebracht (etwa bei der Balkontüre), bei Letzterem ist man mobil und kann die Markise innerhalb eines bestimmten Radius bedienen, selbst durch Betonwände hindurch. Sehr oft sind Markisen auch mit Licht- und Windsensoren ausgerüstet. Bei starker Sonne fährt das Tuch selbsttätig aus, bei aufkommendem Wind oder spät abends zieht es sich automatisch wieder zurück. 

Integrierte Haustechnik 

Bei einer integrierten Haustechnik kann meistens auch der Sonnenschutz über ein spezielles Feature auf einer einzigen Fernbedienung (mit-)gesteuert werden. Eins der ausgefeiltesten Systeme dafür ist zum Beispiel "io-homecontrol", eine Funktechnologie, die es ermöglicht, dass die verschiedenen Haustechnikkomponenten auf intelligente Weise zusammenarbeiten, dass sie selbsttätig reagieren, aber auch dass sie jederzeit manuell beeinflussbar sind. Zum Beispiel indem man die Markise schon auf dem Weg vom Büro nach Hause ausfahren kann - per Smartphone oder iPad. 

Segeltücher 

Gartensegel lassen sich meist mit wenigen Handgriffen vor dem Haus befestigen. Die Palette reicht vom Segeltuch, dessen Seile mit der Hand verknotet werden müssen, zu aufwendigeren Spannsystemen mit elastischen Gurten, die man an Bäumen, Geländern oder Stangen befestigen kann. Fest verankert, trotzt das Tuch durch seine spezielle Bogenform dann auch kräftigen Windstößen. Die Sonnensegel bieten auch Schutz vor Regen und den Blicken der Nachbarn. 

Außen-Jalousien 

Das Aufheizen des Hauses wird am wirksamsten durch Außen-Raffstores oder -Jalousien abgewehrt. Wie gesagt, verhindern sie den Treibhauseffekt besser als ein innen gelegener Sonnenschutz und sorgen damit für für ein angenehm temperiertes Raumklima. Raffstores unterscheiden sich von Jalousien durch ihre größere Robustheit und Windsicherheit. Sie werden meist über eine Kurbel oder per Knopfdruck über Elektromotor bedient. Im Trend liegen solarbetriebene Ausführungen und Funk-Fernsteuerungen. 

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