Clinton vs. Trump: Wer ist "schlimmer"? Foto: adelovecom/Instagram/Linda Stasi/Twitter

Hilary Clinton ist manchen Regelungen des Außenministeriums gegenüber unverfroren ignorant, Donald Trump benimmt sich oft dummdreist und unorthodox – nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für die Leitung eines Landes, oder? Dieser Frage sind Wissenschaftler der Oxford University nachgegangen und haben die beiden Kontrahenten mit ehemaligen Wortführern verglichen und ermittelt, welche ihrer Persönlichkeitsmerkmale postiv für ihre Kandidatur sind.

Zwischen Hitler, Hussein und Nero

Die Untersuchung hat unter anderem ergeben, dass der umstrittene Donald Trump unter mehr psychopathischen Persönlichkeitsmerkmalen leidet als Hitler. Saddam Hussein übernimmt in dieser Hinsicht jedoch die „Führung“. Hilary Clinton hingegen bequemt sich zwischen Napoleon und dem Kaiser des Römischen Reiches, Nero. Sie erinnern sich, dass keiner dieser politisch mächtigen Männer eine weiße Weste getragen hatte.

In diesem Fall positiv

Den Forschern zufolge können einige dieser psychopatischen Persönlichkeitsmerkmale jedoch vielversprechend für ihre angestrebte Führungsposition sein, darunter ihr sozialer Einfluss, ihre Furchtlosigkeit sowie ihre Stress-Immunität. So hat auch eine vorangegangene Studie ermittelt, dass eine große Anzahl an Geschäftsmännern, Chirurgen und Soldaten psychopathisch veranlagt und erfolgreich sind.

Schädliche Eigenschaften

Eigenschaften wie skrupelloser Egozentrismus, starke Impulsivität und ein Mangel an Empathie können hingegen schädlich sein. Die Wissenschaftler betonen, dass sie keinen der Kandidaten als Psychopathen diagnostizieren möchten, sondern lediglich auf acht Eigenschaften untersucht haben, die einen psychopathischen Charakter ausmachen können. Vereinzelt gesehen können gewisse Merkmale aber grundsätzlich durchaus positiv sein.