Das Flex-Team freut sich über den Sieg in allen Kategorien Foto: Matthias Heschl

Der Kärntner Elektronikfertiger Flex ist Gewinner des Fabrik2017-Awards von Fraunhofer Austria und WEKA Industrie Medien. Nach einer Reihe von Vor-Ort-Evaluierungen nutzten die vier Finalisten auch die Gelegenheit, einer Jury ihre Fertigungen zu präsentieren. Das Althofener Flex-Werk überzeugte dabei die Juroren (Sabine Herlitschka, Infineon Austria; Knut Consemüller, Ex-Boehler Uddeholm; Wilfried Sihn, Fraunhofer Austria; Hans Kostwein, Kostwein; Florian Zangerl, WEKA Industrie Medien). 

Härtester Produktionspreis

Siegreich war Flex auch in den drei Sonderkategorien „Efficient Factory 2017“, “Smart Factory 2017“ sowie „Green Factory 2017“. Ausgetragen wurde der Event am Standort von Infineon Technologies Austria. "Als Preisträger im Jahr 2015 fieberten wir noch selbst mit. Heuer unterstützten wir die Veranstaltung als Gastgeber, als es wieder darum ging, ausgezeichnete und hocheffiziente Industriebetriebe aus Österreich vor den Vorhang zu holen", sagte Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria. Der Fabrik-Award wurde heuer bereits zum achten Mal ausgelobt. Er gilt als der härteste Produktionspreis Europas und geht an Unternehmen, die in einer Reihe von Kriterien am besten abschneiden: Wie kooperativ ist die Supply-chain ausgerichtet? Wie erfolgt die Wertschöpfung? Nach welchen Prinzipien wird produziert? Auch Bestandsmanagement und Logistik, Kunden- und Lieferantenbeziehungen wurden evaluiert.