Foto: Montage/Chris Zenz

Der kürzlich veröffentlichte „Global Risks Report“ des Weltwirtschaftsforums zeichnet ein durch und durch düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten: So soll Studien zufolge beispielsweise der Zusammenbruch des weltweiten Ökosystems eines der 5 größten Bedrohungen in den kommenden 10 Jahren sein. Auch wirtschaftliche Konfrontationen und innerpolitische Polarisierungen könnten international für gravierende Probleme sorgen. Artenrückgang und extreme Wettereignisse sind weitere Prognosen. Wer sich den Bericht genau durchliest, bekommt Zweifel, ob ein Großteil der Menschheit die kommenden Jahre überhaupt überleben wird – wer nicht von einer Umweltkatastrophe oder einer Hungersnot dahingerafft wird, wird als Opfer politischer Machtkämpfe enden.

Umdenken

Natürlich: Dass es mit der Welt durch die aktuelle Klimakrise und vermutlich auch die politischen Entwicklungen nicht zum Besten steht, wissen wir. Doch in der rund 300.000-jährigen Geschichte der Menschheit gab es bereits einige Tiefpunkte zu bewältigen – und der Homo sapiens exisitiert immer noch. Es mag sein, dass schwere Zeiten auf uns zukommen – die Auswirkungen des Klimawandels sind ja nicht zu verleugnen und für viele bereits heute spürbar. Genau das führt aber dazu, dass ein weltweites (!) Umdenken stattfindet. Während der Risks Report vermutet, dass die Klimaschutz-Maßnahmen von Regierungen und Organisationen scheitern werden, unterschätzt er möglicherweise den Überlebenswillen unserer Spezies. Und der ist zurzeit definitiv spürbar. Also: Vielleicht ist es auch einmal wieder an der Zeit, ein wenig optimistisch in die Zukunft zu blicken.