Cadillacs gigantische Straßenjachten waren in den 50er- und 60er-Jahren DAS ­Symbol für Reichtum und Wohlstand. Legendär ist das pinke Eldorado-Convertible (Modelljahr 1959) mit der äußerst markanten Heckflosse. Foto: Danita Delimont/Gallo Images/Getty Images
Foto: Piero Damiani/Moment/Getty Images
Cadillac klotzt aber auch heutzutage eher als es kleckert. Die Studie „Ciel“ soll an die Tradition der großen Cabrios anschließen. Foto: Hersteller
Der 1957 vorgestellte Ferrari 250 GT Spyder California wurde bis 1962 produziert. Die Exklusivität des Spyder trieb den Preis für solche Kleinodien schnell in die Höhe. 2014 wurde ein Exemplar von Alain Delon um 14,2 Mio. Euro versteigert. Foto: Car Culture/Car Culture ® Collection/Getty Images
Seit Kurzem gibt es für Freunde der Scuderia den neuen Portofino mit Hardtop. Foto: Hersteller
Bereits 1936 begann die Entwicklung des VW Käfers als Cabriolet. Vom „alten“ Käfer wurden weltweit knapp 22 Mio. Stück ausgeliefert. New Beetle (ab 1997) und Beetle (ab 2011) sollten den Erfolg weiterführen, an die alten Erfolge konnte man nicht mehr anschließen. Foto: National Motor Museum/Heritage Images/Getty Images
Das Beetle Cabrio wird derzeit bei uns als „Last Edition“ abverkauft. Foto: Hersteller
Foto: Hersteller
Citroën hatte nicht nur die legendäre Ente (2CV), sondern auch den bei uns weniger bekannten Méhari (Foto). Foto: Citroën
Ein besseres Kübelfahrzeug mit Kunststoff-Karosserie, aber bereit für alle Abenteuer und quasi unzerstörbar. Foto: Citroën
Heuer feiert das „Renndromedar“ – so die deutsche Übersetzung – seinen 50. Geburtstag. Foto: Citroën
Passend dazu die Neuauflage als E-Fahrzeug mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Foto: Hersteller
Foto: Hersteller
Der Ford Mustang war so legendär, dass er gleich eine neue Fahrzeugklasse begründete – die Pony-Cars. Charakteristisch für diese Autos: lange Motorhaube, kurzes Heck. Das Cabrio oder in den USA Convertible hat als Oldtimer bei Liebhabern einen immensen Wert. Foto: National Motor Museum/Heritage Images/Getty Images
Wer auf „alt“ ­verzichten kann, bekommt den neuen Mustang als Cabrio mit V8 Motor seit Kurzem auch in Europa. Foto: Hersteller
Foto: Hersteller
Foto: Hersteller

Ein Blick auf Gebrauchtwagenportale zeigt: Die Legenden können preislich teilweise sogar mit ihren Neuauf­lagen mithalten. Besonders eindrucksvoll zeigt das der Ford Mustang. Gut erhal­tene Convertibles aus den 1960er-Jahren gehen zwischen € 35.000 und € 43.000 über den „Ladentisch“. Den 2018er Mustang gibt es mit EcoBoost-Motor fast ums selbe Geld (€ 51.300,–).

Selten = teuer

Generell gilt, je seltener und exklusiver, desto tiefer müssen Fans der alten Cabrios in die Tasche greifen. Für Ferraris oder Maseratis werden da schon Millionenbeträge gezahlt. Da ist dann die Neuauflage definitiv billiger.