BMW X2 xDrive25d
 
Foto: Werner Christl
Das Heck: sehr eigenständiges Design mit Offroad-Applikationen.   Foto: Werner Christl
BMW X2 xDrive25d
 
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BMW X2 xDrive25d
 
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Im Innenraum - perfekter Materialmix   Foto: Werner Christl
BMW X2 xDrive25d
 
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BMW X2 xDrive25d
 
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BMW X2 xDrive25d
 
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BMW X2 xDrive25d
 
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Ein Logo auf der C-Säule!   Foto: Werner Christl
BMW X2 xDrive25d
 
Foto: Werner Christl

Das Cockpit im X2 kann seine Verwandtschaft mit dem X1 nicht leugnen, sieht aber noch eine Spur hochwertiger aus. Ehrlich, da haben die Bayern in der Kompaktklasse einiges vorgelegt. Über Qualität muss hier nicht diskutiert werden. Weiche Materialien an allen Ecken und Enden. Ziernähte oder Carbon-Optik an Stellen, wo andere Mitbewerber Hartplastikwüsten anlegen. Sogar die Türverkleidung bietet einen überraschend vielfältigen Materialmix. Dazu kommen gute Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer und auch hinten geht des platztechnisch gesehen ohne Probleme ab. Allerdings ist der Bruder (X1) etwas länger und dadurch hat der X2 einen schon etwas kleineren Kofferraum (470-1.355 Liter). Trotz seiner geduckten Haltung geht die Kopffreiheit in Ordnung. Nur die Rundumsicht ist durch die schmalen Heckfenster und die kleine Heckscheibe etwas eingeschränkt. Aber das war von einem „Sports Activity Coupé“ wie es BMW nennt auch zu erwarten. Ein Coupé fällt eben nach hinten schräg ab.

Die Optik

Mit dem BMW X2 fällt man im Straßenverkehr auf, wie ein bunter Hund. Das, nicht nur durch die Farbe (Galvanic Gold), sondern aufgrund des doch außergewöhnlichen und gelungenen Designs. Seine Verwandtschaft zum BMW X1 ist schwer zu erkennen. Der X2 fährt einfach sehr eigenständig vor. Das Testauto war zusätzlich mit dem M Sport X Paket ausgestattet, das optisch etwas mehr SUV-Charakter (z.B. ein Offroad-Einsatz im Stoßfänger) auf den X2 zaubert. Dazu kommt eine kleine Auffälligkeit, die sich die Designer einfallen haben lassen. Auf der C-Säule befindet sich ein BMW-Emblem.

Wie er sich fährt?

Für den Test haben wir den scharfen Diesel mit 231 PS in die Hand gedrückt bekommen. Ein flottes Teil mit kraftvollen 450 Newtonmetern Drehmoment. In nur 6,6 Sekunden zeigt der Tacho den Hunderter an! Der laufruhige Diesel versprüht enorm viel Fahrspaß. Beim Verbrauch lagen wir im Test bei 6,5 Litern. Laut Werk sind es im Schnitt 5,3. Sogar bei hirnbefreiten Gasfußattacken fängt der Bayer keinesfalls oktoberfestartig zu saufen an. Allerdings bieten auch sicher die Alternativen mit etwas weniger Pferden unter dem Hintern Fahrspaß. Der Diesel mit 190 PS oder der 192-PS-Benziner würden mehr als reichen. Vor allem deshalb, weil das Fahrwerk alle Blödheiten mitmacht, ohne dabei die Straße zu verlassen. Heißt: der BMW X2 ist insbesondere im Sportmodus ein doch recht straffer Bursche. Eine gewisse Härte kann man ihm schon nachsagen. Jedoch sicher keine übertriebene. Das lässt den BMW X2 um jede enge Kurve fetzten. Insgesamt ein wunderbar flinkes Auto, bei dem Automatik, Lenkung, Fahrwerk und Motor eine tolle Symbiose eingehen. Diese Symbiose in Zusammenspiel mit hochwertiger Verarbeitung und vielen serienmäßigen Fahrassistenten schlägt sich auch in der Preisliste nieder. Ein X2 sDrive 18i ist zwar schon ab 34.700,- Euro zu haben, aber das Testauto in überkompletter Ausstattung mit M Sport X Paket bzw. Business Paket,  kommt schließlich auf enorme 65.745,- Euro! Das ist für ein kompaktes SUV doch viel Zaster. Egal, der BMW X2 ist einer der hochwertigsten Vertretern seiner Art. Hier gibt es kaum etwas zu bemängeln. Ein Auto, das man garantiert gerne fährt. Eine Punktlandung der Bayern!

 

Technische Daten:

Beschleunigung 0–100 km/h s 6,7
Höchstgeschwindigkeit km/h 237
Verbrauch: insgesamt l/100 km 5,3
Hubraum: ccm 1998
Leistung: 231 PS
Drehmoment: Nm 450

 

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