Die Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan Foto: Britta Pedersen/dpa/picturedesk.com

Nicht nur die Bücher, welche über 100 Millionen Mal verkauft wurden und durch deren Vertrieb der Buchverlag ganze 22 Prozent mehr Umsatz machte, sondern auch die Filme der Trilogie "Fifty Shades of Grey", sind ein echter Kassenschlager. Ganze 5 Millionen Euro bezahlte Universal alleine für die Filmrechte, doch da schon der Trailer für den ersten Teil des Films im Jahr 2014 rund 93 Millionen Mal angeklickt wurde, und der zweite Teil ganze 85,2 Millionen Dollar einspielte,  dürfte sich diese Summe bereits bezahlt gemacht haben. Neben den Verkaufszahlen gibt es aber noch andere spannende Details, die jeder Fan über "Fifty Shades of Grey" wissen sollte. 

1. Die Drehbücher sind ein Familienprojekt

Niall Leonard, der Verfasser aller drei Drehbücher von "Fifty Shades of Grey", ist mit den Romanfiguren schon länger vertraut. Denn er ist der Ehemann von Erfolgs-Autorin E. L. James, deren Name übrigens nur ein Pseudonym ist. Ihr eigentlicher Name lautet Erika Leonard. Der Vorteil dieses "Familienprojekts": Ehemann Niall kennt die Figuren sowie die Fans der Bücher, und weiß genau, was diese sehen wollen. 

2. Die Drehorte

Schauplatz der Bücher sowie der Filme ist die Stadt Seattle im Bundesstaat Washington. Gedreht wurde jedoch meistens an Locations und in den Filmstudios der kanadischen Stadt Vancouver - mit Ausnahme von kurzen Szenen in Whistler und ein paar Drehtagen in Südfrankreich und Paris. Lustiges Detail am Rande: E.L James, welche in London lebt, war noch nie in Seattle und Portland, wo die "Fifty Shades of Grey"-Reihe spielt. Um sich ein Bild von den Städten zu machen, soll sie Google Street View verwendet haben. 

3. Der Soundtrack 

Sowohl der Titelsong des ersten Teils "Ernead it" von The Weeknd als auch der Titeltrack zu Teil 2, "I Don't Wanna Live Forever" von Taylor Swift und Zayn Malik, landeten sofort in den Charts. Endlich ist auch bekannt, wer den Titelsong zu "Fifty Shades of Grey - Befreite Lust" beisteuert: Rita Ora und Liam Payne mit dem Lied "For You". Wie Zayn Malik ist auch Liam Payne ehemaliges Mitglied der Boyband "One Direction". Doch nicht nur, dass Liam seinem Kollegen nachfolgt, ist etwas Besonderes. Rita Ora stellt nämlich neben ihrem musikalischen Talent auch noch ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis. Sie spielt in den drei Filmen auch Mia, die Schwester von Christian Grey. Auch bei dem Soundtrack zum neuen Film gibt es eine Überraschung: Christian Grey alias Jamie Dornan gibt nämlich auch eine Nummer zum Besten- "Maybe I'm Amazed."

4. Teil 3 ist bereits seit 2016 abgedreht

Der dritte und vorerst letzte Teil von "Fifty Shades Of Grey" kommt am 8. Februar in die österreichischen Kinos. Abgedreht war der finale Teil aber bereits 2016, denn Teil zwei und drei wurden in einem Rutsch gedreht, womit auch der dritte Teil "Befreite Lust" bereits am 4. Juli 2016 im Kasten war. 

5. Teure Inneneinrichtung von Mr. Grey

Schon im ersten Teil sorgt das Appartement von Christian Grey für Staunen. Doch für die Dreharbeiten zum zweiten und dritten Teil wurde das Appartement der männlichen Hauptrolle komplett umgestaltet. Das Arbeitszimmer, die Bibliothek oder Anas Ankleidezimmer - die man bisher nicht sah - werden in den beiden Teilen gezeigt. Um dem in den Büchern als sehr luxuriös beschriebenen Einrichtungsstil gerecht zu werden, mietete das Film-Team nur das Beste vom Besten an. Sündhaft teure Möbelstücke und Gemälde wurden gemietet, um Mr. Greys Residenz möglichst authentisch zu gestalten.

6. Ein geklautes Zitat 

Der berühmte Satz "Ich erwarte, dass du mich 'Ana' nennst. Und ich erwarte nicht, dass du mir Kaffee holst, es sei denn, du holst dir selbst einen. Und alles andere wird sich schon ergeben mit der Zeit", den Ana zu ihrer neuen Assistentin Hannah sagt, als sie bei der Seattle Independent Press befördert wird, stammt eigentlich aus einem anderen Film. Und zwar aus "Die Waffen der Frauen" aus dem Jahr 1988, in dem niemand geringerer als Melanie Griffith, die Mutter von Dakota Johnson, die Rolle der Tess spielt und diesen Satz sagt. 

7. Erst Fan-Ficition, dann Erotik-Roman 

Kaum zu glauben: "Fifty Shades Of Grey" war ursprünglich eine spannendee Fan-Ficition, also eine Geschichte mit ausgedachter Handlung, die aber auf der Grundlage eines anderen Werkes basiert. In dem Fall von E.L. James war die Vorlage die Vampir-Geschichte "Twilight" von Stephenie Meyer. Das Buch handelte ursprünglich von der Liebesgeschichte der beiden Protagonisten Isabella Swan und Edward Cullen. Nachdem aber zahlreiche Kritiken an den beschriebenen Sado-Maso-Praktiken im Zusammenhang mit der "Twilight"-Saga laut wurden, änderte E.L James nicht nur die Namen der Hauptcharaktere, sondern auch die Handlung, und so wurde aus der Fan-Fiction der Roman "Fifty Shades of Grey."