Beyoncé: Sexsymbol und Feministin Foto: Frank Micelotta/AP/picturedesk.com

1. Angelina Jolie

Ihre Privilegien als Hollywood-Star nutzt die Schauspielerin, um sich für Frauenrechte und -interessen einzusetzen. In ihren Reden wird sie nicht müde zu betonen, welcher Luxus es ist, als Frau seine Träume ausleben zu dürfen, da es viele gibt, denen das verwehrt bleibt. Besonders am Herzen liegen ihr die Frauen in den Kriegsgebieten Afrikas, aber auch der Kampf gegen Ungerechtigkeiten in der Unterhaltungsbranche. Als Sonderbotschafterin des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) setzt sie sich gegen Vergewaltigungen als Kriegsmittel ein.

2. Brie Larson

In einem Interview mit Jane Fonda erklärte die Schauspielerin: "Ich würde alles riskieren und werde für den Rest meines Lebens eine Aktivistin bleiben, weil es sich für mich nicht richtig anfühlt, zu schweigen." Das machte sie als starke Vertreterin der #TimesUp-Bewegung deutlich - eine Bewegung gegen sexuelle Belästigung als Reaktion auf die Weinstein-Affäre und die #MeToo-Enthüllungen von Missbrauchsopfern aus aller Welt.

3. Emma Watson

Seit Jahren setzt sich die Schauspielerin aktiv für die Rechte der Frauen ein. Dabei musste sie am eigenen Leib erfahren, dass es nicht immer ganz klar ist, wie sich eine Feministin definiert. Für ein freizügiges Foto in der "Vanity Fair" erntete Emma Watson etwa viel negative Kritik. Daraufhin stellte Sie in einem Interview klar: "Beim Feminismus geht es darum, Frauen die Wahl zu lassen. Feminismus ist kein Stock, mit dem man andere Frauen schlagen kann. Es geht um Freiheit. Es geht um Befreiung. Es geht um Gleichberechtigung." Als Sonderbotschafterin von UN Woman setzt sie sich dafür ein, dass Mädchen in aller Welt eine Ausbildung machen sowie einen Beruf ergreifen dürfen. Dabei betont die Schauspielerin, dass sie ihren Weg nicht hätte gehen können, wenn ihre Vorfahrinnen nicht für den Zugang von Frauen an die Universitäten gekämpft hätten.

4. Natalie Portman

In einem Interview stellte die Black Swan-Darstellerin klar: "Ich möchte, dass Männer und Frauen beide in der Lage sind, Vollzeit-Eltern oder Vollzeit-Beschäftigte oder eine Kombination aus beidem zu sein. Ich möchte, dass beide in der Lage sind, sich sexuell auszuleben, ohne beschimpft zu werden. Ich möchte, dass sie frei darin sind, schwach und stark und glücklich und traurig zu sein – eben einfach Mensch." Sie hat keine Scheu, über sexuelle Belästigung oder gerechte Bezahlung zu sprechen. Der Star kämpft dafür, dass sich Frauen gegen ungerechte Behandlung zur Wehr setzen können, ohne dabei als "schwierig", "zickig" oder "verrückt" abgestempelt zu werden.

5. Beyoncé

Während ihrer "Mrs. Carter Tour" strahlte das Wort "Feminist" in großen, pinkfarbenen Buchstaben über der Bühne. Die Sängerin erklärte diese Aktion damit: "Ich glaube nicht, dass Menschen wirklich verstehen, was ein Feminist ist, aber das ist sehr einfach: Es ist jemand, der an gleiche Rechte für Männer und Frauen glaubt. Ich verstehe die negative Assoziation mit dem Wort nicht oder warum es angeblich das andere Geschlecht ausschließen soll. Wenn du ein Mann bist, der glaubt, dass deine Tochter dieselben Möglichkeiten und Rechte verdient hat wie dein Sohn, dann bist du ein Feminist." Beyoncé verfasste 2014 einen Essay mit dem Titel "Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein Mythos". Sie appelliert darin an die Vorbildfunktion der Erwachsenen gegenüber Kindern. Obwohl sie aufgrund ihrer knappen Kostüme gerne als Sexsymbol abgestempelt wird, stellt das für die Sängerin kein Hindernis dar, Feministin zu sein. So verpackt sie ihre feministischen Nachrichten auch oft in ihren Songs, wie zum Beispiel in "Run The World", in dem es darum geht, dass Frauen die Welt in die Hand nehmen und Positionen einnehmen, die klassischerweise eher männlich besetzt sind.

6. Joseph Gordon-Levitt

Der Schauspieler gehört zu jenen Männern die sich dem Kampf für die Frauenrechte verschrieben haben. Er sagt von sich selbst: "Ja, natürlich würde ich mich als Feminist bezeichnen. Wenn man in die Vergangenheit schaut, waren Frauen eine unterdrückte Gruppe von Menschen. Es gibt eine lange, lange Geschichte von Frauen, die mit Missbrauch, Ungerechtigkeit und Ungleichheit gegenüber Männern zu kämpfen hatten, und ich glaube, das ist schädlich für die gesamte Menschheit. Ich glaube daran, dass jeder eine faire Chance verdient hat, das zu sein und zu machen, was er möchte."

7. Gina Rodriguez

Die Schauspielerin, die aus der Serie "Jane the Virgin" bekannt ist, möchte junge Mädchen von dem Glauben befreien, dass sie irgendeinem bestimmten Schönheitsideal entsprechen müssen. Ihren Worten ließ sie auch Taten folgen und gründete die "We Will-Foundation", die jungen Frauen aus niedrigen Einkommensschichten hilft, sich künstlerisch auszudrücken.

Stars Feminismus Rodriguez
Gina Rodriguez möchte keinem Schönheitsideal nacheifern Foto: Willy Sanjuan/AP/picturedesk.com

8. Geena Davis

Im Jahr 2006 rief die Schauspielerin das "Geena Davis Institue in Media" ins Leben, um sich für Gleichbehandlung im Film- und Mediengeschäft einzusetzen. Und das war erst der Anfang. 2015 gründete sie das "Bentonville Film Festival", das Frauen in ihrer Vielfältigkeit huldigt.

9. Tessa Thompson

Mit ihrem Einsatz - vor allem für schwarze - Frauen tritt die Schauspielerin in die Fußstapfen von Frauenrechtlerin Sojouner Truth. Ihren Fans rief sie in Erinnerung, dass die #MeToo-Bewegung bereits im Jahr 2006 von einer Frau ins Leben gerufen wurde.

10. John Legend

Der Musiker ruft die Männer der Welt dazu auf, sich der Feminismus-Bewegung anzuschließen. "Wenn sich Männer mehr um Frauenrechte sorgen würden, wäre die Welt ein besserer Ort. Uns allen geht es besser, wenn Frauen gestärkt werden – das führt zu einer besseren Gesellschaft." Dazu trägt er offenbar auch als Ehemann und Vater persönlich bei, wie sein Instagram-Account erkennen lässt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Friday night

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11. Daniel Radcliffe

Auch der Harry Potter-Star ist bekennender Feminist: "Natürlich bin ich das. Ich bin ein Verfechter der Gleichheit, bei allem und jedem. Ich finde es witzig, dass alle davon ausgehen, man sei es nicht, bis man sagt, dass man es ist. Aber da sind vermutlich wir Männer schuld. Wir müssen uns bessern."