Herzogin Meghan hilft tatkräftig mit Foto: ROTA / Camera Press / picturedesk.com

Die königliche Familie ist sozial stets bemüht und jedes Familienmitglied unterstützt seine eigenen Herzensprojekte. Nachdem die Herzogin von Sussex nun sein Mai offizielles Mitglied der königlichen Familie ist, präsentierte sie vor kurzem ihr erstes eigenes soziales Engagement: Ein Kochbuch. Das ist nicht nur sozial, sondern schmeckt obendrein auch noch gut.

Greenfell Tower

Letztes Jahr brannte in London der 24-stöckige "Greenfell Tower" ab. Eine Tragödie, 72 Menschen verstarben, die Überlebenden verloren ihr Heim.

Doch nicht den Appetit! So kam es, dass sich die ehemaligen Nachbarn in der Küche eines muslimischen Kulturzentrums trafen, um dort gemeinsam die Mahlzeiten zuzubereiten. Das sprach sich herum und immer mehr Frauen nahmen daran teil und tauschten Rezepte aus – seit Jänner schaute auch Meghan Markle immer mal wieder vorbei und warf einen neugierigen Blick in den Suppentopf. Noch mehr interessierte sie allerdings das Schicksal der Menschen.

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Herzogin Meghan fühlte sich bei den Frauen sofort wohl Foto: ROTA / Camera Press / picturedesk.com

Kochbuch für den guten Zweck

Herzog Meghan half in der Küche tatkräftig mit und sammelte die Rezepte der Frauen und half ihnen, einen Verleger für das erste gemeinsame Kochbuch "Togehter. Our Community Cookbook" zu finden.  

Mehr als 50 Köstlichkeiten aus den verschiedensten Regionen sind darin enthalten: Ob europäisch, nordafrikanisch oder Gerichte aus dem Nahen Osten, hier findet bestimmt jeder neue Inspiration.

Die fleißigen Köchinnen der Gemeinschaftsküche fanden durch die gemeinsame Arbeit Trost: "Das Nachkochen der Familienrezepte und Momente des Lachens haben uns ein Stück Normalität und ein Zuhause zurückgebracht."

Der Verkaufserlös geht an die Gemeinschaftsküche. Bis jetzt kann in der Küche aus finanziellen Gründen nur zweimal die Woche gemeinsam gekocht und geplaudert werden, in Zukunft soll die Küche jeden Tag geöffnet sein.

Eine verbindende Gemeinschaft

Herzogin Meghan fühlte sich mit den Frauen der Gemeinschaftsküche sofort verbunden, wie sie im Vorwort des Buches schreibt: "Ich habe mich sofort mit dieser Gemeinschaft verbunden gefühlt; es ist ein Ort, wo Frauen gemeinsam lachen, trauern, weinen und kochen."

Weiters schreibt sie: "Verschiedene kulturelle Identitäten unter einem Dach zu vereinen, schafft einen Ort, an dem es sich in seiner einfachsten Form normal anfühlt, dem allgemeinen Bedürfnis nachzukommen, sich zu vernetzen, zu fördern und zu kommunizieren – durch Essen, durch eine Krise oder durch Freude – etwas, auf das wir uns alle beziehen können."

Genuss mit Solidarität verbinden: Dem kann man mit dem Kochbuch "Togehter", das ab 20. September erhältlich ist, genießerisch nachkommen.