Mischa Barton weiß, wie viel Ruhm kostet Foto: YANN COATSALIOU / AFP / picturedesk.com

Viele beneiden die Promis, möchten ebenso über den roten Teppich schreiten und dabei in Tausende Kameras lächeln. Doch um dabei gut auszusehen, braucht es viel Vorarbeit. Denn manchmal ist das Promi-Leben alles andere als ein Zuckerschlecken, sondern die Stars nehmen viel auf sich, um so perfekt wie möglich zu erscheinen.

1. Pillen, Pillen und noch mehr Pillen

Ja, die Stars schmeißen sich auch jede Menge Zeug ein. Und zwar Nahrungsergänzungmittelchen, die die Haut schöner, straffer, jünger machen sollen, für einen schlanken Bauch sorgen sollen und und und. Die sogenannte Hollywooddroge "Adderall" beispielsweise, eigentlich ein Medikament gegen Konzentrationsschwäche und hierzulande verboten, wird von vielen Stars als Appetitzügler benutzt. Es macht schnell abhängig und kann zum Herztod führen.
Donald Trump soll seinem Haarwuchs mit dem Medikament "Finasterid" auf die Sprünge helfen, eigentlich wurde das Medikament gegen Prostatavergrößerungen entwickelt. Mischa Barton gab zu, "Proactol" zur Fettbindung genommen zu haben.
Nicht alle Tabletten sind so gefährlich wie "Adderall", manche Nahrungsergänzungen sind schlicht und ergreifend einfach nur sauteuer – wie wirkungsvoll sie sind, können wohl nur die Stars beurteilen. "Symprove" beispielsweise sorgt für einen flachen Bauch und ist bei Jennifer Lawrence beliebt, Vitamin-Tabletten mit Acai-Beere sollen den Körper mit Antioxidantien versorgen und Kapseln mit Garcinia Cambogia-Extrakt, eine Frucht aus Südostasien, soll gegen Heißhunger helfen. Ob die Stars bei dem allen wohl einen Leibarzt haben, der die ganzen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen im Block behält?

2. Sport, Sport und noch mehr Sport

Sonntag mal ausschlafen? Fehlanzeige! Denn um in das schicke Designerkleid zu passen, muss trainiert werden, was geht. Personal Trainer helfen dabei, den inneren Schweinehund über Board zu werfen. Rihanna beispielsweise steht manchmal um vier Uhr auf, um ihr striktes Sportprogramm zu absolvieren. Auch bei Gwyneth Paltrow läutet der Wecker täglich um 4:30. Ob man da nicht manchmal lieber den roten Teppich gegen das gemütliche Kopfkissen tauschen möchte?

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Madonnas Sportsucht soll Schuld an der Scheidung von Guy Ritchie gewesen sein Foto: GUNDLACH,DENNIS / Action Press / picturedesk.com

3. Schönheits-OPs

Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Stars unterziehen sich schmerzhaften Operationen, um möglichst dem Idealbild zu entsprechen. Nase kleiner, Brüste größer. Haut straffer. Botox dient als kleine Auffrischung zwischendurch. Da möchte man eigentlich nicht tauschen …

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Mickey Rourke hat eine OP nach der anderen Foto: Empire Images/Action Press/picturedesk.com

4. Privatsphäre?

Was ist das? Gibt's als Promi nicht mehr wirklich. Geht man auf der Straße, wird man erkannt, muss Autogramme geben, für Fotos lächeln, stets gute Mine zum oft bösen Spiel machen. Denn auch wenn man als Star von vielen angehimmelt wird, ist das ständige Rampenlicht eine Belastung für die Psyche und nicht wenige Stars drohen daran zu zerbrechen. Manche Stars wie Emma Watson oder Jennifer Lawrence beispielsweise haben sich radikal dazu entschieden, mit ihren Fans auf der Straße keine Selfies mehr zu machen, um wenigstens ein wenig das Gefühl von Normalität zu haben.

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Emma Watson: Selfies sind für sie tabu Foto: Jean-Claude Cohen/Zuma/picturedesk.com

5. Ständig Diät

Hollywood-Diät, Paleo, Low Carb, Stars sind immer irgendwie auf Diät. Mal eben ganz ohne Kohlenhydrate, mal mit jeder Menge Leinsamen und dann gibt's wieder nur bunte Smoothies. Katy Perry lebt nach der 5-Faktor-Diät, Heidi Klum isst nur noch Eiweiß und Jessica Simpson wurde vegan. Einfach das Essen was man möchte? Können wohl die wenigstens Stars einfach mal so, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

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Katy Perry nimmt täglich 5 kleine Mahlzeiten zu sich und macht 5 x pro Woche Sport Foto: Kristin Callahan/Zuma/picturedesk.com

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