Sängerin Netta riss mit ihrem ungewöhnlichen Song alle vom Hocker Foto: Jörg Carstensen/dpa/picturedesk.com

1. Gackernd zum Sieg

Netta Barzilai erlangte für Israel den Sieg. In ihrer eigenwilligen Performance wurde zwar auch schon mal gegackert wie ein Huhn, der Refraintext "I'm not your toy / you stupid boy" bezog sich allerdings auf die MeToo-Debatte. An Disco-Stimmung büßte der Song trotz des ernsthaften Themas nichts ein – Präsentation ist eben alles.

2. Jury-Sieg für Österreich

César Sampsons Fazit zum Songcontest? "Der reine Wahnsinn", wie er in einem ORF-Interview meinte. Zwar reichte es nicht für den Sieg, doch Österreich darf sich über den Jury-Sieg freuen und erreichte mit dem Publikumsvoting einen hervorragenden dritten Platz!

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César Sampson gewann die Jury-Wertung Foto: Roman Zach-Kiesling / First Look / picturedesk.com

3. Zwischenfall bei SuRie

Wie es im Fußball hin und wieder einen Flitzer gibt, gab es auch beim diesjährigen Song Contest einen Störenfried. Beim Auftritt der Britin SuRie kämpfte sich ein Mann auf die Bühne, ergriff das Mikrofon und verkündete: "Fort he nazis of the UK media, we demand freedom" (Für die Nazis der britischen Medien: Wir verlangen Freiheit). Die Security war sofort zur Stelle und überwältigte den Mann. SuRie wurde angeboten ihren Auftritt zu wiederholen, was sie allerdings ablehnte.

4. Song für den Vater

Für Deutschland war heuer Michale Schulte am Start. Mit "You let me walk alone" präsentierte er einen sehr emotionalen Song, den er seinem verstorbenen Vater widmete. So emotionale besetzt benötigte der Song keine weiteren Licht- und Tanzspektakel, sondern es reichte auch mit dieser ruhigen Performance für den vierten Platz.

5. 53 Quadratmeter Kleid

Platz 1 für das beste Kostüm muss wohl an Estland gehen. Elina Nechayevas Kleid hatte es nämlich ganz schön in sich, es war unglaubliche 53 Quadratmeter groß. Alleine aufs Klo gehen war also nicht, dafür eignete sich das Kleid wunderbar als Projektionsfläche für Lichteffekte.