Bruce Springsteen ist nicht nur bei Fans, sondern auch Mitarbeitern beliebt Foto: Gary Hershorn/Zuma/picturedesk.com

Wie es wohl wäre, einen Superstar Tag für Tag als persönlicher Assistent, Manager oder Agent zu begleiten und Termine zu koordinieren oder Verträge zu verhandeln? Auf den ersten Blick klingt das nach einem Traumberuf. Je nachdem, für wen man arbeitet. Angenehme Chefs und weniger angenehme - ein Blick nach Hollywood zeigt: Alles ist möglich.

1. Bruce Springsteen

Bescheiden, bodenständig, sozial engagiert: Im Allgemeinen eilt dem Sänger, der im Lauf seiner Karriere 135 Millionen Alben weltweit verkauft hat, ein guter Ruf voraus. Um seine drei mittlerweile erwachsenen Kinder so allürenfrei als möglich zu erziehen, kehrten er und Ehefrau Patti Scialfa Los Angeles den Rücken und ließen sich nahe New York nieder. Und das Konzept scheint aufzugehen: Evan James, der älteste Sohn, hat studiert und versucht sich ebenfalls als Musiker, Tochter Jessica Rae ist erfolgreiche Springreiterin und Samuel Ryan Feuerwehrmann. Da passt es nur ins Bild, dass Springsteen auch als Vorgesetzter unprätentiös und kooperativ ist: Seine Assistentin Terry Magovern wurde über die Arbeit hinaus zu einer persönlichen Freundin des Musikers. Als sie 2007 infolge einer Krebserkrankung starb, trauerte er öffentlich um sie und widmete ihr das Lied "Terry's Song".

2. Naomi Campbell

Das Topmodel und ihr Hauspersonal - eine wechselvolle Beziehung, die in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Der Vorwurf: Beschimpfungen und körperliche Attacken gegen eine Hausangestellte und eine Assistentin.

3. Kate Bosworth

Während der Dreharbeiten zu "Superman Returns" war Jacqui Louez die persönliche Assistentin der Schauspielerin. Ein Dienstverhältnis, aus dem sich eine enge Freundschaft entwickelte. Ehrensache, dass es sich Bosworth nicht nehmen ließ, die Einladung zu Louez' Hochzeit anzunehmen, als Brautjungfer zu fungieren und sich ganz selbstverständlich unter die Gästeschar zu mischen, ohne Wert auf Sonderbehandlung zu legen.

 

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4. James Cameron

Von "Titanic" bis "Avatar" - Filmprojekte werden in den Händen des Regisseurs zu Blockbustern mit riesigen Einspielsummen. Kate Winslet macht dennoch keinen Hehl daraus, mit ihm nicht mehr zusammenarbeiten zu wollen. Seine Launen sollen der britischen Schauspielerin und ihren Kollegen am Set laut careeraddict.com schwer zu schaffen gemacht haben.

5. Kelly Rowland

Die ehemalige Destiny's Child-Sängerin erwies sich ihren Mitarbeitern besonders großzügig. Die bekennende Autonärrin kaufte sich einen Lotus Elise - und gleich zwei weitere Modelle dazu. Für ihren Manager und ihre Assistentin.

Kelly Rowland
Großzügige Chefin: Kelly Rowland Foto: Derek Storm/Everett Collection/picturedesk.com

7. Kate Moss

Als ihre Assistentin Fiona Young nach sieben Jahren ihren Assistentinnen-Job bei Kate Moss aufgab, um sich ganz auf ihr Familienleben zu konzentrieren, organisierte das Model zum Abschied eine Baby-Party für ihre schwangere Mitarbeiterin und überhäufte sie mit Geschenken - als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit, berichtet today.com.

Kate Moss
Organisierte Baby-Party für schwangere Assistentin: Kate Moss Foto: enewsimage/Action Press/picturedesk.com

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